Diagonale
Festival des österreichischen Films
24.–29. März 2020, Graz

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Main Hall
Innovatives Kino kurz, AT 2013, Farbe, 5 min.
Diagonale 2014

Regie, Buch, Schnitt: Philipp Fleischmann
Kamera: Philipp Fleischmann / Kamerabau: Tischlerei Werner Stadler
Weitere Credits: Assistenz: Salvatore Viviano
Produzent/innen: Philipp Fleischmann

 

Philipp Fleischmann dekonstruiert den Hauptausstellungsraum der Wiener Secession. Sein zweckentfremdeter 35mm-Film fungiert dabei als Maßeinheit, in dessen Materialität sich die vermeintlich neutrale Architektur, Symmetrie und Lichtgebung des White Cube einschreiben. So hält das dort marginalisierte Filmmedium Einzug im Kunstraum und konfrontiert sein Objekt mit dem „verräumlichten“ Blick auf sich selbst.

Filmgespräch mit: Philipp Fleischmann

Katalogtext Diagonale 2014:
Vermittels spezieller Aufnahmeverfahren dekonstruiert Philipp Fleischmann den Hauptausstellungsraum der Wiener Secession. Der flackernde, zartblau schimmernde 35mm-Film fungiert dabei als Maßeinheit, in dessen zweckentfremdete Materialität sich Symmetrie, Lichtgebung und mythische Neutralität des White Cube einschreiben. Im medialen Dazwischen von konkreter und imaginärer Repräsentation ersinnt Main Hall die Utopie des „verräumlichten“ Blicks – die abstrakte Annäherung an die Sicht eines Raums auf sich selbst. (red)

While this bastion of modernity has been crucial to the development of Minimalism and Conceptual Art, film has eluded its mandate; Main Hall adds a purely cinematographic gesture to the space’s history by having it look at its own architecture. (Andréa Picard, TIFF)