Diagonale
Festival des österreichischen Films
13.–18. März 2018, Graz

Die Überstellung
Spielfilm kurz, AT/DE/IL 2017, Farbe, 23 min., OmeU
Diagonale 2017

Regie, Schnitt: Michael Grudsky
Buch: Evgeny Sosnitsky
Darsteller/innen: Ido Bartal, Imri Biton, Adeeb Safadi, Yair Mossel, Tom Hagi
Kamera: Timofei Lobov
Ton: Kristofer Harris
Musik: Joseph Tawadros
Sounddesign: Heiko Müller
Szenenbild: Yoel Herzberg
Kostüm: Rona Doron
Produzent/innen: Nina Poschinski
Produktion: Kader Filmproduktion
Koproduktion: Filmakademie Wien, BR Bayerischer Rundfunk

 

Ein arabischer Gefangener soll aus einem israelischen Militärgefängnis in eine andere Anstalt überstellt werden. Drei israelische Soldaten sind mit ihm im Auto, als dieses mitten in der Wüste Negev plötzlich liegen bleibt. Sengende Hitze, die angerufene Hilfe lässt auf sich warten. Der Gefangene ist gelernter Automechaniker. Doch kann man ihn um Hilfe bitten? Und ihm vertrauen?

Erez, der junge Befehlshaber eines kleinen Trupps von zwei weiteren israelischen Soldaten, die einen arabischen Strafgefangenen nach Megiddo überstellen sollen, ist neu in seinem Job. Strenge Regeln und Prinzipien geben ihm die Orientierung.
Als das Auto mit seinen vier Insassen in der Wüste Negev liegen bleibt, beobachtet Regisseur Michael Grudsky Erez in der zentralen Rolle der moralischen Instanz.
Mit genauem Blick für feine Nuancen führt Grudsky sein bemerkenswertes Ensemble. Erez’ Entscheidung quittiert er dramatisch und unsentimental: Für den Menschenverstand ist die Realität die härteste Prüfung.
(Katalogtext, az)

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