Diagonale
Festival des österreichischen Films
13.–18. März 2018, Graz

Falls ich es schaffe oder Pardon my donkey thumbs
Innovatives Kino kurz, AT 2016, Farbe, 8 min., OmeU
Diagonale 2017

Regie: Pawel Szostak
Buch: Konzept & Realisation: Pawel Szostak

 

Acht Minuten direkt nach der Apokalypse. Wie im Reagenzglas zusammengebraut sinniert der Film über die Sinnlosigkeit allen Strebens, sägt hinein, fräst entlang und schmiegt sich zugleich an das Auge und die Synapsen, die vor dem formalen Eklektizismus in die Knie gehen. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, denn der Preis liegt oftmals unter der Tonne.

„In jedem Esel steckt ein Mensch, weil in jedem Menschen auch ein Esel steckt.“ Acht Minuten Tour de Force direkt nach der Apokalypse. Wie im Reagenzglas zusammengebraut sinniert Falls ich es schaffe oder Pardon my donkey thumbs in von Farben verseuchten Metaphern und absurden Fragmenten aus unterschiedlichsten Katarakten der Filmgeschichte über die Sinnlosigkeit allen Strebens, sägt hinein, fräst entlang und schmiegt sich zugleich an das Auge und die Synapsen. Diese müssen vor dem formalen Eklektizismus in die Knie gehen, was ermattend und beglückend zugleich ist. Dieses Loslassen, Aufgeben, Sichfallenlassen muss nicht schlecht sein, denn wie uns Pawel Szostak erinnert, liegt der Preis oftmals unter der Tonne. I-a-a-a.
(Katalogtext, mk)

Dolan für Anfänger.
(Pawel Szostak)

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