Diagonale
Festival des österreichischen Films
16.–21. März 2021, Graz

Diagonale’20 – „Die Unvollendete“ on Tour

Die Diagonale’20 wurde aufgrund der behördlichen Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 abgesagt. Ausgewählte Filme standen zum geplanten Zeitpunkt der Diagonale (24. bis 29. März) und darüber hinaus online bereit. Sondersendungen sowie begleitende Publikationen zum Festival gewährten zudem weitere Blicke hinter die Kulissen einer herbeiimaginierten Diagonale’20.

 

TOURTERMINE IM SOMMER, HERBST UND BEI DER DIAGONALE’21

Wir freuen uns, dass einige der im Rahmen der Diagonale’20 geplanten Veranstaltungen nun nachgeholt werden können. Die Termine werden laufend aktualisiert.

 

21. Mai bis 18. Juli 2020, Forum Stadtpark Graz

Ausstellung “Happy Birthday” von Anna Vasof

Anna Vasof ist Künstlerin, Architektin und Experimentierfreundin. Mit banalen Gegenständen baut sie eine Welt voller paradoxer Apparaturen, die sie uns in ihren filmischen Miniaturen vorexerziert. Die Ausstellung hätte parallel zur Diagonale’20 stattgefunden und wird nun unter Einhaltung der gesetzlichen Sicherheitsvorkehrungen, mit angepassten Öffnungszeiten sowie bei freiem Eintritt gezeigt.

Mehr Infos hier. Eintritt frei.

 

6. Juli 2020, 21 Uhr, Autokino Wien (Groß-Enzersdorf)

LOVECUT von Iliana Estañol und Johanna Lietha

Mit wahrlich schnittigen Highlights aus ihrem Wettbewerbsprogramm gastiert die Diagonale bei den österreichischen Filmfestwochen von Frames Off Set im Autokino Wien: LOVECUT von Iliana Estañol und Johanna Lietha als exklusive Preview. Davor: Musikvideos von Jasmin Baumgartner (Wanda – Ciao Baby), Anna Spanlang (KLITCLIQUE – Auto) sowie von Nicola von Leffern und Jakob Carl Sauer (HVOB  – Bloom) zum Driften. Zum Ankommen: Musik von FM4-DJ Alexandra Augustin.

Mehr Infos und Tickets hier

 

10. Juli 2020, 21.30 Uhr, Wien wie noch nie (Augartenspitz Wien)
Wiederholungsvorstellung: Samstag, 11. Juli, 20 Uhr, Metro Kinokulturhaus

Nordrand von Barbara Albert

Sehnsucht Kino, Sehnsucht 2020. Mit dem für ihr historisches Special zentralen Film Nordrand ist die Diagonale’20 zu Gast im immerzu idyllischen Sommerkino des Filmarchiv Austria. Begleitend dazu ist mit Sonnenflecken sozusagen Barbara Alberts Vorstudie zu Nordrand im digitalen Heimkino zu sehen. Um die Jahrtausendwende etablierte Barbara Albert mit Sonnenflecken und vor allem mit Nordrand stilbildende Elemente eines neuen Kinos: weiblich, von poetischem Realismus geprägt. In Sonnenflecken leben zwei junge Frauen mit einem kleinen Mädchen am Rande der Stadt. In Nordrand wird Wien zum Begegnungsort neuer Nomad/innen des 21. Jahrhunderts: zum Versprechen eines Neuanfangs, neuer und diverserer Lebensentwürfe. Die Stadt wird zum symbolischen Sehnsuchtsort einer Generation, für die nationalstaatliche Grenzen, Sprache, ethnische Zugehörigkeit, Gender keine Barrieren mehr darstellen sollen.

Mehr Infos und Tickets hier

 

12. August 2020, 21 Uhr, Salzburger Kunstverein

Rihaction von Neil Young

Die Diagonale gastiert im Sunset Kino des Salzburger Kunstvereins und zeigt Neil Youngs Rihaction – einen Publikumsliebling aus dem Programm der Diagonale’19.
Der Lip-Sync-Battle zwischen Zendaya und dem Spider-Man-Darsteller Tom Holland: Seine Interpretation von Rihannas „Umbrella“ wurde zur Internetsensation und brachte reihenweise Reaction-Videos hervor. Neil Young reiht diese in seinem Film aneinander – ein künstlerischer Eingriff, der das Internetphänomen in den Kinosaal überträgt und dabei zur Reflexion über Rezeption, Repräsentation, Popkultur und den Spirit des 21. Jahrhunderts einlädt.

In Anwesenheit des Regisseurs Neil Young sowie der Diagonale-Festivalleiter Peter Schernhuber und Sebastian Höglinger. Mit anschließendem Gespräch. Mehr Infos hier, zum Facebook-Event hier. Eintritt frei.

 

13. August 2020, 20:30 Uhr, Styrian Open im Lesliehof Graz

Die Grazer Gruppe von Markus Mörth

Beim Styrian Open im Grazer Lesliehof zeigt die Diagonale Markus Mörths Die Grazer Gruppe als Diagonale-Preview der Festivalversion aus dem Programm der Diagonale’20.
Eine kleine Geschichte der Grazer Gruppe, von der Gründung des FORUM STADTPARK bis zum Literaturnobelpreis für Peter Handke: Erzählt wird nicht die Erfolgsgeschichte einer Kunstbewegung, sondern ein Ineinander von politischer Zeit, materiellem Ort und den Publikationen der Literaturzeitschrift manuskripte. Auf diese Weise steckt hier auch Material für die Gegenwart: im Nachdenken über die Bedeutung von Forum Stadtpark und vergleichbaren Orten für das kulturelle Leben in Graz and beyond.
Noch mehr Material für die Gegenwart bietet die aktuelle Ausgabe (Nr. 228) der manuskripte – die letzte, die unter Mitwirkung des kürzlich verstorbenen Gründers der Literaturzeitschrift Alfred Kolleritsch entstand.

Screening in Anwesenheit von Regisseur Markus Mörth sowie den Diagonale-Festivalleitern Peter Schernhuber und Sebastian Höglinger. Im Anschluss Gespräch mit Mörth und Gästen. Zum Facebook-Event geht es hier, Tickets sind hier erhältlich.

 

18. August 2020, 20 Uhr, Murinsel Graz

SPACE DOGS von Elsa Kremser und Levin Peter

In Kooperation mit OchoReSotto präsentiert die Diagonale Elsa Kremsers und Levin Peters SPACE DOGS aus dem Programm der Diagonale’20 im Amphitheater der Murinsel Graz.
Der „most controversial title at the Locarno Film Festival“ (Cineuropa) erzählt von der Hündin Laika – dem ersten Lebewesen im All – und ihren Nachfahren in den Straßen Moskaus. Ein dokumentarisches Märchen, verwoben mit Archivmaterial aus den Versuchslaboren sowjetischer Raumfahrtmissionen. Die Erkundung eines unbekannten Kosmos geht mit einer außergewöhnlichen Raum-Zeit-Erfahrung einher: SPACE DOGS wird zum kinematografischen dog’s space, einem Blick auf die Welt aus Sicht der Hunde.
Den atmosphärischen Soundtrack gibt’s auch für zuhause – digital und von Austrovinyl, dem Presswerk aus der Steiermark. Mehr hier.

Screening in Anwesenheit der Regisseur/innen Elsa Kremser und Levin Peter sowie den Diagonale-Festivalleitern Peter Schernhuber und Sebastian Höglinger. Im Anschluss Gespräch mit dem Regieduo. Eintritt frei, um telefonische Voranmeldung unter +43 664 99614100 wird gebeten. Mehr Infos hier.

 

20. August 2020, 20:30 Uhr, Styrian Open im Lesliehof Graz

Steiermarkpremiere: Waren einmal Revoluzzer von Johanna Moder

Nach Absage der Diagonale’20 erstmals in Graz zu sehen: Johanna Moders Waren einmal Revoluzzer. Der zwischen bissiger Gesellschaftskritik und feinsinnig arrangiertem Familiendrama changierende Spielfilm wurde 2020 unter anderem mit dem Max Ophüls Preis für Beste Regie ausgezeichnet.
Was bedeutet politisches Handeln? Weil Helene nicht immer nur reden, sondern endlich etwas tun will, verhilft die Richterin ihrem Exfreund Pavel zur Flucht aus Russland. Pavels Ankunft mitsamt Familie in Österreich führt aber nicht zu politischem, sondern zu privatem Widerstand und ungeahnten Konfrontationen im Beziehungsgeflecht. Schonungslos entlarvt die Grazer Regisseurin Johanna Moder die narzisstische Haltung vermeintlich engagierter Städter als zynische Farce, wenn es darum geht, anderen zu helfen.

In Anwesenheit von Regisseurin Johanna Moder, den Darstellern Manuel Rubey und Marcel Mohab sowie den Diagonale-Festivalleitern Peter Schernhuber und Sebastian Höglinger. Mit anschließendem Gespräch. Zum Facebook-Event geht es hier, Tickets sind hier erhältlich. 

 

27. August 2020, 20:30 Uhr, Styrian Open im Lesliehof Graz

Festivalpreview: Die Revolution frisst ihre Kinder! von Jan-Christoph Gockel

Beim letzten Gastspiel im Grazer Lesliehof präsentiert die Diagonale Jan-Christoph Gockels Die Revolution frisst ihre Kinder! – eine Produktion des Schauspielhaus Graz – als Diagonale-Preview. Das interdisziplinäre Film- und Theaterprojekt war bei der Diagonale’19 als Work in Progress zu sehen und hätte bei der Diagonale’20 seine Uraufführung gefeiert.
Die Theaterregisseurin Julia Gräfner reist mit ihrem Ensemble nach Burkina Faso, um dort „Dantons Tod“ aufzuführen. Jan-Christoph Gockel siedelt die Ereignisse für seinen Film kurz vor dem Volksaufstand 2014 an, den er selbst miterlebte. Als die Proteste anschwellen, verfällt Gräfner der Wahnvorstellung, dass sie als Theatermacherin die politischen Unruhen eingeleitet hat. Satire und Realität sind in dieser halbfiktionalen Mockumentary kaum unterscheidbar.

In Anwesenheit von Regisseur Jan-Christoph Gockel, Hauptdarstellerin Julia Gräfner und weiteren Gästen sowie Diagonale-Festivalleiter Sebastian Höglinger. Mit anschließendem Gespräch. Zum Facebook-Event geht es hier, Tickets sind hier erhältlich.

 

26.-30. August 2020

Diagonale x Festival DER NEUE HEIMATFILM in Freistadt

Am 26. August beginnt die 33. Ausgabe des Festivals DER NEUE HEIMATFILM, das für (Sommer-)Kinoaficionados und -aficionadas nicht zuletzt ob des hochkarätigen Programms und der charmanten Atmosphäre längst kein Geheimtipp mehr ist. In Kooperation mit der Diagonale zeigt das Festival heuer verstärkt auch österreichische Produktionen, die aufgrund der Absage des Festivals bisher noch nicht oder nur selten in den heimischen Kinos zu sehen waren. Als einer von zwei Filmen eröffnet etwa der beim Max Ophüls Preis mit dem Publikumspreis ausgezeichnete Spielfilm EIN BISSCHEN BLEIBEN WIR NOCH das Festival. Poetisch und verspielt erzählt Arash T. Riahis Film, der seine Österreichpremiere bei der Diagonale’20 gefeiert hätte, die traurig-schöne Geschichte eines aus Tschetschenien geflüchteten Geschwisterpaares, das trotz widriger Bedingungen zusammenhält und sowohl Mut als auch Glauben an eine gemeinsame Zukunft nicht verliert. Weiters für das Programm der Diagonale’20 ausgewählt waren Bora – Geschichten eines Windes von Bernhard Pötscher, Der schönste Platz auf Erden von Elke Groen sowie ROBIN’S HOOD von Jasmin Baumgartner.

Sie alle sind vom 26. bis 30. August im oberösterreichischen Freistadt zu sehen. Zum Facebook-Event geht es hier, mehr zum Festivalprogramm hier.

 

3. September 2020, 18:30 Uhr, KIZ RoyalKino Graz

Steiermarkpremiere: This Land Is My Land von Susanne Brandstätter

Nach Absage der Diagonale‘20 präsentiert die Diagonale nun erstmals Susanne Brandstätters zum Nachdenken anregendes This Land Is My Land in Graz.
In den USA scheinen die Fronten verhärtet: hier treue Trump-Wähler/innen, die an Rechtmäßigkeit und Brillanz ihres Präsidenten glauben; da Kritiker/innen und Gegner/innen, die meinen, das Land werde sich noch Jahrzehnte nach Trump von dessen Regierung erholen müssen. Susanne Brandstätter hat beiden, insbesondere aber den Verfechter/innen des Präsidenten, zugehört. This Land Is My Land ist Plädoyer und Hoffnungsschimmer: für die sachliche, nichtsdestotrotz beherzte Auseinandersetzung.

Screening in Anwesenheit der Regisseurin Susanne Brandstätter sowie den Diagonale-Festivalleitern Peter Schernhuber und Sebastian Höglinger. Zum Facebook-Event geht es hier, Tickets sind hier erhältlich. 

 

4. September 2020, 19:00 Uhr, KULTUM Cubus

Preisverleihung und Screening: How to Disappear von Total Refusal

Screening des Gewinnerfilms How to Disappear von Total Refusal (Robin Klengel, Leonhard Müllner, Michael Stumpf) und anschließender Preisverleihung des Diagonale-Preis Kurzdokumentarfilm’20 der Diözese Graz-Seckau durch Johannes Rauchenberger (Leiter KULTUM) im Kulturzentrum bei den Minoriten.
Was ist ein Deserteur? Im Taktik-Shooter „Battlefield V“, der hier zur Folie jener Frage wird, ist die Antwort klar – es handelt sich um jemanden, der Spielgrenzen verlässt und somit sein Recht auf Teilhabe verwirkt. Er wird vernichtet. Die ambivalente wie komplexe Rolle des Fahnenflüchtigen untersucht dieses Antikriegsessay anhand einer originären Friedensperformance.

In Anwesenheit des Regietrios, der Diagonale-Festivalleiter Peter Schernhuber und Sebastian Höglinger sowie Jurymitglied Manfred Koch. Mit anschließender Podiumsdiskussion. Facebook-Event hier. Pay as you wish, zur Anmeldung hier

 

8. September 2020, 19.30 Uhr, Musikverein für Steiermark, Stefaniensaal

Eröffnungsfilm der Diagonale’20:
Der schönste Platz auf Erden von Elke Groen

Die Diagonale freut sich, den Eröffnungsfilm der Diagonale’20, Der schönste Platz auf Erden von Elke Groen, nun im ehrwürdigen Rahmen des Stefaniensaal im Musikverein für Steiermark zu präsentieren. Nicht zuletzt werden außerdem der Diagonale-Preis Innovatives Kino der Stadt Graz, die Carl-Mayer-Drehbuchpreise der Stadt Graz sowie die Thomas Pluch Drehbuchpreise des drehbuchVERBAND Austria verliehen. Mit musikalischen Intermezzi vom Duo Windspielerei.
Der schönste Platz auf Erden ist eine Bank unter einem Baum. Ist ein Gasthof. Eine Diskothek. Dort, wo kein Krieg ist. Vielleicht ist es Österreich. Vielleicht Pinkafeld im Burgenland. Kaum sechstausend Menschen leben hier. Und es ist die Heimat von Norbert Hofer, der gleich zu Beginn von Elke Groens Porträt eines kleinstädtischen Mikrokosmos auf der Bildfläche erscheint. In Pinkafeld setzt man sich für seinen berühmtesten Bewohner als Bundespräsident ein, obwohl man sonst SPÖ wählt. Drei aufreibende Jahre stehen den Menschen bevor. Zwischen Gedankenaustausch im Wirtshaus, Perchtenlauf und Ibiza-Video hört Elke Groen den Pinkafelder/innen zu, diskutiert und zeichnet ein vielperspektivisches Bild des gesellschaftlichen Lebens abseits der großen Ballungsräume.

Mit Unterstützung von Almert & Partner, AVL Cultural Foundation, Energie Steiermark und legero united – the shoemakers ǀ Initiator of con-tempus.eu. Mehr Infos und Tickets hier

 

9. September 2020, 19.30 Uhr, Musikverein für Steiermark, Stefaniensaal

Festkonzert – Film und Musik im Dialog

Ein Festkonzert im Zeichen der zeitgeschichtlichen Jubiläen des heurigen Jahres: 75 Jahre Kriegsende und Befreiung vom Nationalsozialismus, 65 Jahre Staatsvertrag, 25 Jahre EU-Beitritt Österreichs. Erstmals kooperieren Musikverein für Steiermark, Diagonale und Österreichisches Filmmuseum im Rahmen eines gemeinsamen filmischen Konzertabends.
Das filmische Festkonzert steht im Zeichen der Menschenrechte und positioniert die Stadt Graz und ihre Geschichte nicht nur in Österreich, sondern im Herzen Europas und der Europäischen Union. Eine Position, die nicht selbstverständlich ist und historisches Bewusstsein einfordert; eines, das stets erneuert werden muss.

Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. Mehr Infos zum Programm hier, Tickets sind weiterhin hier erhältlich. 

 

21. September 2020, 19.30 Uhr, Programmkino Wels

SIGMUND FREUD. JUDE OHNE GOTT von David Teboul 

Wer war Sigmund Freud? Der französische Regisseur David Teboul, der bereits Yves Saint Laurent porträtiert hat, erarbeitet in SIGMUND FREUD. JUDE OHNE GOTT ein erratisches Bild, bestehend aus Schriften und Erinnerungen Sigmund Freuds, seiner Tochter Anna sowie berühmter Gefährt/innen. Visuell ausschließlich auf Archivmaterial fußend und von bekannten Stimmen (Brigit Minichmayr, Johannes Silberschneider, Catherine Deneuve u.a.) eingesprochen, ist SIGMUND FREUD. JUDE OHNE GOTT eine Reise zum Anbeginn einer neuen Zeit.

Im Anschluss an den Film spricht Diagonale-Festivalleiter Peter Schernhuber mit der wissenschaftlichen Leiterin des Freud Museums Wien Daniela Finzi, die auch für die wissenschaftliche Beratung des Films verantwortlich zeichnet. Facebook-Event hier. Tickets sind beim Kino erhältlich.

 

6. Oktober 2020, 19 Uhr, Stieglerhaus, St. Stefan ob Stainz

SIGMUND FREUD. JUDE OHNE GOTT von David Teboul 

Wer war Sigmund Freud? Der französische Regisseur David Teboul, der bereits Yves Saint Laurent porträtiert hat, erarbeitet in SIGMUND FREUD. JUDE OHNE GOTT ein erratisches Bild, bestehend aus Schriften und Erinnerungen Sigmund Freuds, seiner Tochter Anna sowie berühmter Gefährt/innen. Visuell ausschließlich auf Archivmaterial fußend und von bekannten Stimmen (Brigit Minichmayr, Johannes Silberschneider, Catherine Deneuve u.a.) eingesprochen, ist SIGMUND FREUD. JUDE OHNE GOTT eine Reise zum Anbeginn einer neuen Zeit.

Im Anschluss an den Film sprechen Diagonale-Festivalleiter Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber mit Daniela Finzi (Wissenschaftliche Leiterin FREUD Museum Wien, Wissenschaftliche Beratung und Dramaturgie von SIGMUND FREUD. JUDE OHNE GOTT) sowie Dr. Klaus Posch (Psychotherapeut, Leiter des Arbeitskreises für Psychoanalyse, Sektion Graz). Tickets sind hier erhältlich.

 

7. Oktober 2020, 18 Uhr und 20 Uhr, < rotor > Graz

Diagonale-Filmabend im < rotor > Graz

Auf Einladung des <rotor> Graz präsentiert die Diagonale am 7. Oktober zwei Filmprogramme mit Arbeiten aus dem Wettbewerb der Diagonale’20 als filmische Weiterführung der aktuellen Ausstellung “In der Schwebe. Eine gewisse – wenn auch ungewollte – Akrobatik“.

In zwei Programmblöcke gegliedert, werden zuerst Kurzfilme von Siegfried A. Fruhauf (Distance-Film, Dissolution Prologue), Michael Heindl (The Semiotic Machine), Billy Roisz und Dieter Kovačič (AQUAMARINE), Nicola von Leffern und Jakob Carl Sauer (Bloom) sowie Heidrun Holzfeind (the time is now. I) gezeigt. Darauf folgt die Galerienpreview von Sara Arnsteiners Weben mit dem Stift mit dem Vorfilm Quarantine Carousel von Billy Roisz. Mehr hier.

In Anwesenheit der Diagonale-Festivalleiter Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber. Beide Programmblöcke sind jeweils um 18 Uhr und 20 Uhr bei freiem Eintritt zu sehen. Um Voranmeldung unter 0316 688306 oder rotor@mur.at wird gebeten.

 

25. Oktober–1. November 2020, Viennale

Kollektion Diagonale’20 – Die Unvollendete” bei der Viennale

Erstmals kooperieren die Filmfestivals Diagonale und Viennale inhaltlich. Vom 25. Oktober bis zum 1. November präsentiert das Festival des Österreichischen Films mit der Kollektion Diagonale’20 – „Die Unvollendete“ sechs Langfilme und ein aus acht Kurzfilmpositionen bestehendes Programm in den Festivalkinos der Viennale. Mehr Infos zur Kollektion hier.

Das gesamte Programm der Viennale, inklusive der Spielzeiten und Aufführungskinos der Kollektion Diagonale’20 – „Die Unvollendete“ im Rahmen der Branchentage Austrian Days, wird am 13. Oktober bekanntgeben. Der Kartenverkauf startet am 17. Oktober um 10 Uhr.

 

6. November 2020, 19.30 Uhr, Greith-Haus

Der schönste Platz auf Erden im Greith-Haus
(abgesagt wegen Covid-19-Maßnahmen)

Special Screening am 6. November im Greith-Haus: Diagonale’20-Eröffnungsfilm Der schönste Platz auf Erden von Elke Groen und anschließendes Gespräch mit der Regisseurin.

Mehr Infos und Tickets gibt es hier.

 

Diagonale’21, 16.–21. März 2021, Kunsthalle Graz

Bernd Oppl. We have more than beds to dream in

Um ein Jahr verschoben wurde die Ausstellung „Bernd Oppl. We have more than beds to dream in“ in der Kunsthalle Graz. Sie wird im Rahmen der Diagonale’21 zu sehen sein.