Diagonale
Festival des österreichischen Films
19.–24. März 2019, Graz

Großer Diagonale-Schauspielpreis’18

 

Großer Diagonale-Schauspielpreis
für Verdienste um die österreichische Filmkultur

 

Ingrid Burkhard

 

Ingrid Burkhard © ORF/Günther Pichlkostner

Jurybegründung:

„Was uns berührt ist die Authentizität ihres Spieles. Nie sucht sie die Pose oder Koketterie, nie die Denunziation, nie die Verstellung. Und auch wenn Schauspiel Verstellung bedeuten kann, so verstellt Ingrid Burkhard niemals den Weg zwischen ihren Rollen und ihrem Publikum. Ihre Figuren sind große und ganzheitliche Menschenuniversen. Sie erscheinen uns immer so sehr real, dass wir sie alle gerne um uns glauben wollen. Immer direkt. Immer frontal. Ingrid Burkhard hat in dieser Weise Figuren erschaffen, voller Wärme und Starrsinn, manchmal still, manchmal nicht, unbeugsam, gelassen energisch, mit wachsamen Augen, die tadeln und lieben. Intuitiv gerecht und bitte niemals unpolitisch. Sie erfindet so Menschen, an die man sich halten will und kann und soll. Das ist zu allen Zeiten aktuell.“

Der Preis ist ein Kunstwerk, gestaltet und gestiftet von Toni Schmale (geb. 1980 in Hamburg), ermöglicht von legero united – the shoemakers | con-tempus.eu. Er wird im Rahmen der Diagonale-Eröffnung am Dienstag, 13. März, 19.30 Uhr, Helmut List Halle, an Ingrid Burkhard verliehen, die den Preis persönlich entgegennehmen wird.

Jury Schauspielpreis: Verena Altenberger (Schauspielerin und Preisträgerin Diagonale-Schauspielpreis’17, AT), Ute Baumhackl (Ressortleiterin Kultur, TV & Medien, Kleine Zeitung, AT), Wolfram Berger (Schauspieler, Vertretung VdFS, AT), Christian Konrad (Ressortleiter Film, ORF, AT), Markus Schleinzer (Schauspieler, AT)