Diagonale
Festival des österreichischen Films
5.–10. April 2022, Graz

Ausstellungen

Half of the Sky © The Golden Pixel Cooperative

The Golden Pixel Cooperative – Indizien

Eröffnung: Dienstag, 5. April, 15 Uhr
6.–18. April, Di–So 10–18 Uhr, Kunsthaus Graz, Eintritt mit Diagonale-Akkreditierung frei

Intervention BIX-Medienfassade: 14. März–18. April, Kunsthaus Graz

Als Thema der Gruppenausstellung und des von der Kooperative gestalteten Festivaltrailers zur Diagonale’22 zugleich verweisen Indizien auf das künstlerische Schaffen von The Golden Pixel Cooperative. In der Ausstellung werden Hinweise in Form großformatiger, in Schwarz-Weiß gestalteter Bilder entfaltet. Einer medialen wie formalen Überschreitung gleich holt The Golden Pixel Cooperative zudem Sätze und Sinneinheiten des Kurzfilms Half of the Sky auf die BIX-Medienfassade des Kunsthaus Graz. Im Rahmen der Diagonale stellt The Golden Pixel Cooperative außerdem ihre erste gemeinschaftliche Publikation vor und antwortet in der Reihe „In Referenz“ auf das filmische Schaffen der britischen Experimentalfilmemacherin Sandra Lahire (1950–2001).
— In Kooperation mit dem Kunsthaus Graz

 

Untitled (Jasnaja Poljana), 1998 © Tizza Covi und Rainer Frimmel

Tizza Covi und Rainer Frimmel – Über die Ränder

Eröffnung: Freitag, 18. März, 18 Uhr
Artist Talk: Sa 9. April, 13 Uhr  

19. März–22. Mai, Di–So 10–18 Uhr, Camera Austria, Eintritt mit Diagonale-Akkreditierung frei

Parallel zur und in Koproduktion mit der Diagonale’22 zeigt die Camera Austria eine umfangreiche Fotoausstellung von Tizza Covi und Rainer Frimmel („Zur Person“). Die zugleich präzisen wie behutsamen fotografischen Arbeiten werden zum Schauplatz einer besonderen Zusammenarbeit zwischen den Künstler*innen und ihren Protagonist*innen. Das Regieduo erlaubt uns durch seine Arbeitsweise, nicht nur in ein anderes Verhältnis zu dem zu treten, was wir als Ränder der Gesellschaft zu verstehen gewohnt sind, sondern auch Vorstellungen über unsere Gesellschaft von diesen Rändern her neu zu denken.

 

Uto Laur, Non Stop Kino, Graz, undatiert © Multimediale Sammlungen/UMJ

Film und Kino in der Steiermark

11. März–8. Jänner 2023, Di–So 10–18 Uhr, Museum für Geschichte, Eintritt mit Diagonale-Kinokarte frei

Ausstellungsrundgänge mit steirischen Filmschaffenden und Expert*innen:
8.–10. April, Fr– So jeweils um 15 Uhr,
Anmeldung zum Ausstellungsrundgang unter +43 316 – 8017 9800 oder geschichte@museum-joanneum.at

Mit dem historischen Special COME AND SHOOT IN THALIWOOD verlängert die Diagonale die aktuelle Ausstellung „Film und Kino in der Steiermark“ im Museum für Geschichte auf ihre Leinwände.
Am 16. September 1896 fanden in Leoben im großen Saal des Hotels „Zur Post“ die ersten Filmvorführungen in der Steiermark statt. Mehr als 125 Jahre später widmet das Museum für Geschichte „Film und Kino in der Steiermark“ eine Ausstellung und zeichnet mit vielen Beispielen die wichtigsten regionalen Entwicklungen dieses im 20. Jahrhundert dominierenden Unterhaltungsmediums nach. Dabei öffnet sich ein faszinierender Mikrokosmos mit so manchen regionalen Besonderheiten.
Ergänzend zum Filmprogramm bei der Diagonale laden steirische Filmschaffende und Expert*innen gemeinsam mit den Kurator*innen Maria Froihofer und Karl Wratschko zu Rundgängen durch die Ausstellung. Mit: David Lapuch, Pia Hierzegger, Brigitte Mayr und Michael Omasta (SYNEMA). Anmeldung zum Ausstellungsrundgang erforderlich unter +43 316 – 8017 9800 oder geschichte@museum-joanneum.at

 

Still: Garten sprengen © Veronika Eberhart

Veronika Eberhart – Scenarios for City Dwellers

Eröffnung: Mittwoch, 23. März, 18 Uhr
25. März–10. April, Di–Fr 16–20 Uhr, Sa-So 11-17 Uhr, Kunsthalle Graz

Die Ausstellung der Künstlerin Veronika Eberhart widmet sich den Exiljahren des Komponisten Hanns Eisler (1898–1962) und seiner Frau Lou(ise) (1906–1998) in Los Angeles und verbindet sie mit erzählerischen Momenten eines fiktiven Hollywoodkinos. Eberhart untersucht historische Szenen und Orte und bringt dabei divergente Narrationen zum Vorschein. Das Setting der Ausstellung umfasst neben dem Film Garten sprengen auch Fotografien und skulpturale Elemente.

 

Terminals, Sandra Lahire © Courtesy of Sandra Lahire and LUX, London

Sandra Lahire — Celeste Burlina: we sat rigid except for the parts of our bodies that were needed for production

Eröffnung: Freitag, 8. April, 18 Uhr
Eröffnungskonzert von Rosa Anschütz: Fr 8. April, 21 Uhr

Filmprogramm „In Resonance“ im Schubertkino: Sa 9. April, 17.30 Uhr

Kurzfilmprogramm im Grazer Kunstverein: So 10. April, 14 Uhr

9. April–29. Mai, Mi–So 12–18 Uhr, Grazer Kunstverein

Experimentelle Filme der Britin Sandra Lahire (1950–2001) treffen auf ortsspezifische Interventionen der italienischen Architektin und Designerin Celeste Burlina. In ihren Werken, die sowohl unterschiedlich als auch miteinander verwoben sind, untersuchen sie die Spannung zwischen Infrastruktur und Körper, zwischen Festigkeit und Porosität – und gelangen daraus zu Fragen des Feminismus, der Arbeit und der Ökologie. Die Ausstellung im Grazer Kunstverein umfasst ein von Charlotte Procter (LUX) und Daniella Shreir („Another Gaze“) kuratiertes Kurzfilmprogramm. Im Kino treffen die Diagonale’22-Trailerkünstlerinnen von The Golden Pixel Cooperative anknüpfend an ihre Ausstellung im Kunsthaus Graz zudem auf Sandra Lahires Experimentalfilm Terminals.