Diagonale
Festival des österreichischen Films
16.–21. März 2021, Graz

Pressestimmen 2020 – Auswahl (Stand Mai 2020)

„Auch die Filmbranche stöhnt unter dem Corona-Erlass. So musste mit der Diagonale das größte und wichtigste Filmfestival für den österreichischen Film ersatzlos abgesagt werden.“
Wiener Zeitung / Matthias Greuling

„Aufgrund der Absage hat sie nun den Beinamen ‚Die Unvollendete‘ bekommen, war doch das Programm fix, der Katalog fertig, die Begleitveranstaltungen alle gebucht – lediglich das Festival selbst hat nicht stattfinden können. Um das umfangreiche Programm aber zumindest in Auszügen online zugänglich zu machen, hat das Diagonale-Team um die beiden Leiter Peter Schernhuber und Sebastian Höglinger sich einiges einfallen lassen – und das erlaubt nun auch jenen, das Festival ein wenig mitzufeiern, die ohnehin nicht nach Graz gefahren wären.“
Salzburger Nachrichten / Magdalena Miedl

„Abgesagt aber nicht unsichtbar: ‚Die Unvollendete‘, diesen schönen, musikalischen Titel haben die Diagonale-Leiter Sebstian Höglinger und Peter Schernhuber ihrer abgesagten Ausgabe gegeben. Gleichzeitig haben sie jetzt tatsächlich einen kreativen Weg gefunden, zumindest einige der Filme fürs Publikum sichtbar zu machen.“
filmverstand.net / Christine Dériaz

„Die digitale Diagonale läuft noch, und es ist super, wie schnell Festivalmacher, Filmschaffende, der ORF und VOD-Initiativen aktiv geworden sind, um den heimischen Film doch noch wie geplant zu feiern. Abendoutfit hin oder her.“
Kleine Zeitung / Julia Schafferhofer

„‚Die Unvollendete‘ nennen Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber die Diagonale 2020 auch, doch jetzt findet sie zumindest ein wunderschönes Stück weit statt […]“
fm4.orf.at / Maria Motter

„Diagonale 2020 ist Diagonale für alle. Es ist begeisternd, dass das Team der Diagonale all das, was ihr hier gleich lesen werdet, in kürzester Zeit auf die Beine gestellt hat.“
kekinwien.at / Claudia Busser
 

 
 
 

„Die Filme der ‚Unvollendeten‘ Diagonale 2020 erscheinen in einer Zeit des verordneten Social Distancing in einem ganz besonderen Licht. Sie machen Lust aufs Kino. Und auch darauf, beim Festival 2021 wieder in den Annenhof, das Schubert- oder Rechbauerkino zu gehen, durch die Gassen der Grazer Altstadt zu flanieren, echte Menschen zu treffen und nicht bloß ein Leben wie im Film zu führen.“
Creative Austria Magazin / Hansjürgen Schmölzer

„[…] die Diagonale nach wie vor ein Kinofestival. Und als solches nimmt sie diesen besonderen Ort ernst.‘ Die digitalen Kanäle, auf denen die Diagonale nun stattfinde, wären keine Konkurrenz für das Festival an sich, ‚weil diese Formate erst gar nicht versuchen, die Diagonale digital zu ersetzen, sondern auf jene Berührungspunkte fokussieren, die auch das analoge Festival des österreichischen Films ohnedies mit der Welt des Digitalen hätte: Filme, die das Publikum privat nochmals nachsehen möchte, Literaturlisten mit Büchern und Texten, die den Filmen der Diagonale einen Resonanzraum geben‘, so Schernhuber und Höglinger.“
Die Furche / Matthias Greuling

„Seit 1998 war Graz im März für eine Woche Österreichs cineastische Metropole, wenn beim Festival Diagonale herausragende Filmemacher[/innen] des Landes ihre Arbeiten präsentierten. Heuer sollte Ursula Strauss den Schauspielpreis entgegennehmen, eine von Daniel Spoerri zum Anlass geschaffene Skulptur. Das Virus hat alle Pläne durchkreuzt, doch die Intendanten Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber sannen auf neue Wege […]“
News

„Bei der Diagonale könnte man sich ja durchaus fragen, ob die Festivalgeschichte nicht auch ein Indiz für ein geglücktes Generationenexperiment ist: Wo das Forum Stadtpark sich noch als Avantgardefestival begreifen musste, kann ein heutiges österreichisches Filmfestival alle Formen vom populären Fach bis zum abgefahrensten innovativen Film in sich aufnehmen. Es bildet damit nicht zuletzt Strukturen ab, die von der Generation Bildungsexplosion geschaffen wurden: eine differenzierte Filmförderung, vielfältige Studienmöglichkeiten.“
FAQ Magazine / Bert Rebhandl