Diagonale
Festival des österreichischen Films
13.–18. März 2018, Graz

Pressestimmen 2014

ln ihrem diesjährigen Programm demonstrierte die Diagonale die kreative Stärke des – noch vom ORF mitgeförderten – österreichischen Films auch in einem „normalen“ Jahr, also einer Saison ohne Oscar, Haneke- oder Seidl-Aktualitäten. In klug kuratierten Kurzfilmprogrammen und vielfältig gestalteten Premierenserien legte Intendantin Barbara Pichler einen Parcours aus, in dem an Exzentrikern kein Mangel herrschte.

profil, Stefan Grissemann, 24.3.2014

 

Die Diagonale hat es wieder bekräftigt: Um die Kreativität unseres Filmnachwuchses muss man sich nicht sorgen. Darum nicht. […] Worum man sich schon sorgen muss: Wenn Förderungen oder ORF-Mittel weiter derart beschnitten werden, bleibt der Nachwuchs lebenslang ein solcher. Also prekär.

Kleine Zeitung, Julia Schafferhofer, 23.3.2014

 

Will man die Vielfalt des Kinos mit Publikumsakzeptanz zusammenbringen, sind gerade diese [filmkulturellen] Aktivitäten unerlässlich. Die Diagonale demonstrierte erneut erfolgreich, wie sich etwa die Fixierung auf den Spielfilm mit dokumentarischen und experimentellen Formen auflockern lässt.

Der Standard, Dominik Kamalzadeh/Isabella Reicher, 24.3.2014

 

Hoffnung auf Wirkung gibt es. Denn das Grazer Filmfestival ist ja nicht nur ganz offiziell DAS „Festival des österreichischen Films“. Es wurde von Leiterin Barbara Pichler und ihrem Team in den letzten Jahren auch gezielt von der Filmleistungsschau in einen quicklebendigen Branchentreff verwandelt, der die Vielfalt österreichischer Filmkultur nicht nur abbildet, sondern auch mit kreiert.

epd Film, Silvia Hallensleben, 1.4.2014

 

Auf dem Filmfest Diagonale in Graz glänzten diesmal neue Dokumentarfilme und ungewöhnliche Schätze aus dem österreichischen Filmmuseum. […] Wer allerdings umfassender etwas über Österreich erfahren wollte, für den bot das Festival unter dem Titel „Ein anderes Land – Fünf österreichische Filmgeschichten“ ein in seiner Formenvielfalt und Komplexität schier umwerfendes Sonderprogramm. Anlass war der fünfzigste Geburtstag des Österreichischen Filmmuseums.

taz, Sven von Reden, 27.3.2014

 

Zwischen Petition und Preisjubel klafft die Schere, die das Austro-Kino – und damit die Diagonale – betrifft: trotz internationalen Renommees in der Finanzkrise, inklusive Verteilungskämpfe wegen wachsender (Digital-)Produktion. Mit dem resultierenden Überangebot schlägt sich die (mit der Festivalausgabe 2015 scheidende) Diagonale-Intendantin Barbara Pichler seit sechs Jahren heldenhaft herum: Einst wurde das Festival des österreichischen Films als Jahresüberblick initiiert, der wegen des Volumens längst unmöglich ist. Aber auch in einem Jahrgang ohne die ganz großen Namen wie Seidl oder Haneke ist das Austro-Kino zu Großem fähig.

Die Presse, Christoph Huber, 24.3.2014

 

Für den Nachwuchs sind Festivals wie die Diagonale ganz besonders wichtig. Die Filme werden vor Publikum gezeigt. Man bekommt wichtiges Feedback. Man macht sich sichtbar innerhalb der Branche. Bei der Diagonale sind einige junge Filmemacher in den Kurzfilmprogrammen vertreten.

orf.at, Simon Hadler, 22.3.2014

 

Die diesjährige Diagonale hat bewiesen, dass die Österreicher ihre Filme lieben. Die Vorstellungen waren gut besucht, die Stadt lebte mit dem Festival mit und es wurde vielerorts deutlich, wie sehr die Stadt Graz und das Festival voneinander profitieren.

STA Slowenische Presseagentur, Alenka Vesenjak, 23.3.2014

 

Für alle Liebhaber des österreichischen Films heißt es wieder einmal nach Graz pilgern.

ORF 2/Zeit im Bild, 18.3.2014

 

Genau jene Bewegungen, Trends und Auffälligkeiten, die sich im heimischen Kinojahr bemerkbar machen, versucht die Diagonale, das Festival des österreichischen Films, nicht nur Jahr für Jahr aufzudecken und anschaulich zu machen, sondern auch in einem diskurswürdigen Kontext unterzubringen. Den Beweis dafür, dass das Team um Festivaldirektorin Barbara Pichler in dieser Hinsicht schon seit Jahren eine exzellente Arbeit leistet, ist auch im heurigen Programm deutlich zu finden.

movienerd.de, David Rams

 

Zur Zeit findet bei der Diagonale in Graz das jährliche Update heimischen Filmschaffens statt. Auch ohne Oscar oder vergleichbaren Ruhm präsentiert sich Österreichs Film als pulsierendes Medium – nicht zuletzt des Diskurses: Zeitgenossenschaft kann als eines der Schlagworte für die in dieser Saison verfilmten Stoffe gelten.

Furche 12/2014, Otto Friedrich

 

Die Diagonale ist und bleibt ein entspanntes Festival. Festivalintendantin Barbara Pichler sorgt gemeinsam mit ihrem Team für eine qualitativ ansprechende und spannend programmierte Schau des österreichischen Kinos, in der es zumindest programmtechnisch niemals um Quantität geht, sondern immer um möglichst perfekte Bedingungen für Filmemacher und Film. Diese Stimmung überträgt sich auch auf die Zuseher, die vom Heimatgefühl des Festivals durchaus angesprochen werden und sich beispielsweise häufiger als meist auf Festivals in Gesprächsrunden nach den Filmen melden, um ihre Meinung kundzutun.

kino-zeit.de, Patrick Holzapfel, 26.3.2014

 

„Vom Leben Lieben Sterben“ scheint nicht nur Filmtitel, sondern auch Leitmotiv für das gesamte Festival zu sein. Spielfilme, Dokumentationen, Lang- oder Kurzfilme, Branchengrößen und Neustarter – auf der Diagonale in Graz ist der österreichische Film heute wieder in seiner ganzen Bandbreite zu erleben.

ORF III/Kultur Heute Spezial, 18.3.2014

 

Was das Festival in Graz so attraktiv macht, ist, dass es zugleich Rückschau auf die österreichische Filmproduktion des vergangenen Jahres, Standortbestimmung und Ausblick ist. Und dass das einheimische Publikum trotz eines mediterranen Klimas, das eher zum Aufenthalt im Freien einlädt, zahlreich in die Kinos strömt, und dabei Spielfilme, Dokumentarfilme, Experimentelles, aber auch studentische Arbeiten gleichermaßen interessiert verfolgt.

Rheinpfalz, Bodo Schönfelder, 10.4.2014

 

Wir dürfen uns auf die Diagonale 2015 schon heute freuen, denn das Festival des österreichischen Films ist unter Barbara Pichler, die heuer das vorletzte Mal für die Diagonale verantwortlich war, bemerkenswert geblieben und auch weithin bemerkt worden – und nicht nur der roten Sackerln wegen, die nun jedes Jahr im März zum Weichbild von Graz gehören.

Mediabiz 194/2014, Wolfgang Ritzberger

 

Auch die Diagonale in Graz ist immer ein Ort des Konflikts gewesen, und das ist durchaus positiv gemeint. Hier reiben sich die unterschiedlichsten Filme aneinander, aber auch ihre Macher. Und die wiederum mit denen, die für die Rahmenbedingungen verantwortlich sind: den Kulturpolitikern. So ist auch der Festival-Jahrgang 2014 durchwachsen von Konflikten – auf und abseits der Leinwand.

Wiener Zeitung, Matthias Greuling, 22.3.2014

 

Cork Film Festival has long held Austrian filmmakers in high regard and we were naturally delighted to attend as guests of the festival. Despite our limited time there we saw the country’s cinema in all its diversity and left impressed by certain documentaries and short films, which we look forward to screening in November.

corkfilmfest.org, Don O’Mahoney

 

Vitale Kinolandschaft wider den Pessimismus […] In Graz kann man noch bis Sonntag überprüfen, wie vital und vielgestaltig die heimische Filmlandschaft derzeit aussieht – auch wenn der Jahrgang nicht den Rückblick auf große internationale Preise gestattet.

Kurier, Peter Temel, 22.3.2014

 

Diagonale is a really interactive kind of festival. The audience is in a close relationship with the authors. They all come to the screenings and have discussions and Q&As. And so there’s a chance to interact all the time. Moreover the concept of the festival is interesting, it attracts a lot of people and has a huge presence in Graz.

Fred Magazine (London), Tara Karajica, 5.4.2014

 

Hinaus aus einem Kino, frisch an der Sonne und doch noch nicht ganz zurück aus der Bilderwelt wieder im Hier und Jetzt angekommen. Aber schon winkt jemand hier und küsst ein anderer da, links-rechts, schnell hinein ins nächste Foyer. Das ist jedes Jahr das insgeheime Highlight der Diagonale: Die österreichische Filmbranche und das Kinopublikum tummeln und treffen sich in einer Woche in Graz.

fm4.orf.at, Maria Motter, 7.3.2014

 

Und insgesamt? Sorgte diese Diagonale einmal mehr für enormen Andrang an den Kinokassen. Erstaunlich: Auch einstige Randprogramme wie Kurzfilme und experimentelles Kino wurden in Barbara Pichlers vorletztem Jahr als Intendantin quasi überrannt.

Kleine Zeitung, Ute Baumhackl, 23.3.2014

 

Die Diagonale steht nicht nur für die Präsentation, sondern auch für die Diskussion österreichischer Filmproduktionen und gehört zu den bestorganisierten Festivals weltweit.

Dnevnik (Ljubljana), Tanja Lesničar-Pučko, 20.3.2014

 

Die Stadt Graz scheint stolz hinter ihrem Festival zu stehen, denn es gibt kaum einen Fleck, ein Schaufenster oder eine Werbefläche in der Innenstadt, die nicht auf das Filmfest hinweist. Es ist ein wahrer Genuss für alle Filmfreundinnen und -freunde, zu sehen, welche Bedeutung der Diagonale in dieser Stadt beigemessen wird.

DVD Forum, Johannes Mayrhofer, 26.3.2014

 

Man kann es nicht oft genug sagen: Der Exil-Schwerpunkt von Synema ist ein unentbehrlicher (und heuer noch dazu ausgezeichnet besuchter!) Schwerpunkt der Diagonale. Das Gesicht des Festivals: Es wird von dieser Reihe wesentlich mitgeprägt.

dielinke.at, Kurt Hofmann, 28.3.2014

 

Das Festival Diagonale zeigte, dass es in einem kleinen Land wie Österreich notwendig ist, nicht nur Publikumserfolge, sondern auch solche Filme zu fördern, die auf internationaler und künstlerischer Ebene reüssieren können.

Hospodářské noviny (Praha), Radovan Holub, 24.3.2014

 

Auch 2014 erfreut die Diagonale, das Festival des österreichischen Films, wieder mit einer großen Auswahl an weiblichen Filmschaffenden.

Missy Magazine, 1.4.2014

 

Diagonale: Österreichs Oscarpreisträger sind längst nicht alles, was den heimischen Film auszeichnet. Wer seine Vielfalt kennenlernen will, für den gibt es Jahr für Jahr einen Pflichttermin.

Salzburger Nachrichten, Martin Behr, 18.3.2014

 

Überforderung könnte der Untertitel eines jeden Filmfestivals sein, 192 Filme zeigte die diesjährige Diagonale in rund 130 Vorstellungen. Ein Mithalten ist nicht möglich und so beginnt man – wie eigentlich jedes Mal – sich treiben zu lassen. Sieht man jedoch genauer hin, spürt man, dass die Diagonale anders ist. Und das liegt hauptsächlich an Graz selbst.

NEGATIV, Christian Alt, 23.3.2014

 

25.500 Besucher verwandelten die Landeshauptstadt sechs Tage lang in eine internationale Filmstadt. Die Diagonale in Graz hat „sehenswerte“ Zeichen gesetzt.

Steirische Wirtschaft 11/2014

 

Die Preisverleihung im Grazer Orpheum bildete den offiziellen Abschluss eines Filmfestivals, das den heimischen Kreativen heuer besondere Gelegenheit bot, für gute Rahmenbedingungen zu kämpfen.

allesfilm.com, Thomas Taborsky, 24.3.2014

 

Mit der Schärfung des Festivalprofils ging auch ein Ausbau der Specials einher. Gewürdigt werden heuer etwa die französische Kamerafrau Agnès Godard und der Filmkünstler Manfred Neuwirth.

Österreich, 18.3.2014

 

Diesmal hielt sich das Wetter an den Kalender: Graz strotzte nur so vor Frühling, doch auch das Diagonale-Programm hatte viel zu bieten.

artmagazine.cc, Andrea Winklbauer, 24.3.2014

 

Wie vielschichtig und lebendig das österreichische Filmschaffen ist, zeigt sich unter anderem daran, dass pro Jahr mittlerweile mehr als 500 Filme bei der Diagonale eingereicht werden. Das Festival, dem noch bis 2015 Barbara Pichler vorsteht, ist dabei ebenso Leistungsschau des heimischen Filmschaffens wie Branchentreff, letzteres verstärkt mit internationalen Gästen.

ray Filmmagazin 3/2014, Oliver Stangl

 

Wie jedes Jahr bietet die Diagonale also ein reichhaltiges Programm, um eine Brücke vom (immer) noch unbekannten jungen Filmschaffen in Österreich zur doch sehr zerfransten Tradition zu schlagen. In der Fülle des Angebots wirkliche Highlights herauszuklauben, fällt aber auch bei der 17. Auflage des Festivals schwer.

skug.at, Curt Cuisine, 10.3.21014

 

Made in Austria. Die Diagonale macht Graz zum Filmzentrum.

Format, 14.3.2014

 

Wenn ich die Augen schließe und ganz fest an das Festival denke, dann habe ich […] tatsächlich sowas wie einen diagonalen Blick nach hinten. Das mag jetzt erst mal bescheuert klingen, aber die enorme Vielfalt des Gesehenen in dieser enormen Gedrängtheit lässt mich nicht mehr gerade nach hinten schauen. […] Was ich damit sagen will, ist, dass ich überfordert wurde. Was gut ist.

Jugend ohne Film, Patrick Holzapfel, 1. April 2014

 

Eine Entdeckungsreise soll sie werden, die heurige Diagonale (18. bis 23. März). Ein Fest für Kenner des heimischen Films und für solche, die es noch werden wollen.

Raiffeisenzeitung, Ulrich Ahamer, 14.3.2014

 

Im Bereich des innovativen Films hat die Diagonale wieder ein reiches Angebot. In vier Programmen, die jeweils aus mehreren kurzen Streifen bestehen, wird ein breiter Bogen zwischen Experiment und Kunst gespannt.

Kronen Zeitung, Michaela Reichart, 21.3.2014

 

Die ganze Stadt ist behängt mit roten Fahnen, Schaufensterläden unterstützen die heimische Veranstaltung durch gekonnt inszeniertes Product-Placement und die Bewohner und Bewohnerinnen wirken auch alle gleich interessierter und kulturaffiner. In der Altstadt tummeln sich Connaisseure und Verehrer des österreichischen Films und flanieren bei wunderbarem Frühlingswetter von Kino zu Kino.

M-Media, Tamara Tanasijevic, 21.3.2014

 

Der leichte Zuschaueranstieg gegenüber dem Vorjahr zeigt, dass österreichische Filme ein Publikum ansprechen. Bleibt zu hoffen, dass für die Ausgabe 2015 interessante, schöne und gewagte Filme produziert werden (können).

artechock Filmmagazin, Christine Dériaz, 23.3.2014

 

Der österreichische Film ist ein spannender Teil der europäischen Filmwelt. Hoffen wir auf ein ähnlich facettenreiches Programm im nächsten Jahr!

Film & TV Kameramann, 23.3.2014

 

The 2014 edition of the Diagonale Film Festival was as varied, inventive and educational as ever in its film selection and aim and we look forward to its next edition indeed. Until then, auf Wiedersehen!

The Film Prospector, März 2014