Diagonale
Festival des österreichischen Films
5.–10. April 2022, Graz

Großer Diagonale-Preis des Landes Steiermark

Bester Dokumentarfilm:
Tizza Covi und Rainer Frimmel für Aufzeichnungen aus der Unterwelt



€ 15.000 — gestiftet vom Land Steiermark/Kultur

sowie ein Gutschein über
€ 4.000 — gestiftet von The Grand Post – Post Production Houses

Das Preisgeld erhält der*die Regisseur*in des Films, die Gutschein die Produktionsfirma des Films. In die Auswahl für den Großen Diagonale-Preis Dokumentarfilm kommen alle österreichischen Kinodokumentarfilme, die im Programm der Diagonale’21 präsentiert werden.

Aufzeichnungen aus der Unterwelt © Vento Film

Die Begründung der Jury:
„Ein Film, der Leben erfahrbar macht, die so vielleicht gar nicht stattgefunden haben. Eine Zeitreise in eine Welt, die es angeblich nie gab. Leute, die erzählen, was sie vergessen haben, während die Hand im Aschenbecher den Rest ergänzt. Zuhören dürfen und Nähe spüren. Auf Wienerisch funktioniert Nostalgie ohne Romantik.“

Jury Dokumentarfilm:
Rebecca De Pas (Film Programmer Visions du Réel, CH/IT)
Ansgar Frerich (Mischtonmeister, Produzent Basis Berlin, DE)
Lisa Weber (Filmemacherin, AT)

 

Zudem wurde Pavel Cuzuioc für Bitte warten mit einer lobenden Erwähnung der Jury bedacht: »The jury would like to give a special mention to a film that – with a witty and uncompromising humor – makes the spectators dive into the fast-changing reality of Central and Eastern Europe. Edited with a subtle and elegant game of correspondences, the film evokes the heritage of the past century and plays with the absurdity of everyday life.«