Diagonale
Festival des österreichischen Films
13.–18. März 2018, Graz

Einreichkriterien Franz-Grabner-Preis

Franz Grabner (c) Helmut Utri

 

Präambel

Im Andenken an den ORF-Journalisten Franz Grabner wird bei der Diagonale der Franz-Grabner-Preis vergeben. Seit 2017 werden der beste Kinodokumentarfilm sowie der beste Fernsehdokumentarfilm (auch Webformate/Fernsehserien möglich) prämiert.

Humanistische Weltsicht, hohes Arbeitsethos und unbestechliche Menschenliebe haben Grabners Wirken als Redakteur und Visionär ausgezeichnet – Qualitätskriterien, die mit der Auslobung des Preises hochgehalten werden sollen.

Der Franz-Grabner-Preis wird jährlich im März im Rahmen des österreichischen Filmfestivals Diagonale vergeben. Er dient der Unterstützung österreichischer Dokumentarfilme und Dokumentationen für Kino und Fernsehen zu Themen aus Kultur, Gesellschaft, Politik oder Geschichte. Diese müssen sich kritisch mit europarelevanten Problematiken befassen.

Das spezielle Augenmerk gilt neben der inhaltlich überzeugenden Story einer kreativen und innovativen Herangehensweise in dramaturgischer sowie in filmischer Hinsicht. Dokumentarfilme mit dem thematischen und filmkünstlerischen Potential für den internationalen Film- und TV-Markt sind hierbei von besonderem Interesse ebenso wie serielle und Crossmedia-Projekte.

Der Franz-Grabner-Preis erhebt den über allem stehenden Anspruch eines im ethischen und moralischen Sinne verantwortungsvollen und glaubwürdigen Umgangs der Filmschaffenden mit ihrem Medium.

Das Komitee bestehend aus Vertreter/innen von ORF, Diagonale, den österreichischen Produzentenverbänden AAFP und Film Austria und den Initiatoren des Franz-Grabner-Preises bestellt jährlich eine fünfköpfige Fach-Jury.

Diese wählt in einem demokratischen Abstimmungsverfahren den besten Kinodokumentarfilm und den besten Fernsehdokumentarfilm. Das Preisgeld von jeweils € 5.000 ist für die Entwicklung des Folgeprojekts der Preisträger bestimmt.

 

Formalia/Kriterien

1. Die/der Filmemacher/in lebt in Österreich oder ist österreichische/r Staatsbürger/in (eine Einreichung ist auch für im Ausland lebende Österreicher/innen möglich) und/oder das (Ko-)Produktionsland ist Österreich. Koproduktionen nehmen am Wettbewerb teil, wenn es sich um eine mehrheitlich österreichische Produktion handelt.

2. Zugelassen sind Fernsehdokumentarfilme und Kinodokumentarfilme mit einer Länge von mindestens 45 Minuten und dokumentarische Fernsehserien mit einer Länge von mindestens 25 Minuten sowie Webformate. Eingereicht werden können Fernsehserien, jedoch keine einzelnen Folgen. Die Zuordnung zu Kinodokumentarfilm oder Fernsehdokumentarfilm erfolgt durch den/die Einreicher/in. Das Franz-Grabner-Board behält sich in Zweifelsfällen die Änderung der Zuordnung nach Sichtung und Recherche vor.

3. Die eingereichten Arbeiten müssen inhaltlich mit der Präambel des Franz-Grabner-Preises korrespondieren.

4. Zugelassen sind all jene Filme, die zwischen 15. November 2016 und 1. November 2017 veröffentlicht worden sind.

 

Einreichung

• Filme/Videos, die diesen Kriterien entsprechen, müssen spätestens bis 1. November 2017 angemeldet werden. Wir bitten Sie dringend um die frühestmögliche Filmanmeldung und Übermittlung eines Sichtungslinks.

• Die Einreichung für den Franz-Grabner-Preis 2018 ist von 1. September bis 1. November 2017 möglich.

• Bitte füllen Sie das Einreichformular online aus (Link siehe weiter unten)

• Die/der Einreicher/in erklärt sich damit einverstanden, dass die zugesandten Sichtungslinks dem Franz-Grabner-Board und der Jury zur Sichtung übermittelt werden (es ist keine kommerzielle Nutzung vorgesehen).

 

Auswahl

• Die Sichtung erfolgt durch eine vom Franz-Grabner-Board nominierte Fachjury. Jeweils drei Kinodokumentarfilme und drei Fernsehdokumentarfilme/TV-Serien/Webformate werden aus den eingereichten Arbeiten für den Franz-Grabner-Preis nominiert.

Die Bekanntgabe der Siegerfilme beider Kategorien erfolgt im Rahmen einer Galaveranstaltung im Rahmen der Diagonale’18 (13.–18 März 2018). Das Preisgeld ergeht an die Regie des Films.

Die Verständigung der Nominierten erfolgt Ende Februar 2018.

 

Nominierung/Projektion

• Sollte der von Ihnen eingereichte Film für den Franz-Grabner-Preis 2017 nominiert werden, erklären Sie sich durch Ihre Einreichung mit der Nutzung von Filmstills sowie Filmausschnitten (max. 150 Sekunden) für die allgemeine Promotion im Rahmen der Berichterstattung über den Preis (inkl. Fernsehausstrahlung und Web etc.) einverstanden.

• Sollte der von Ihnen eingereichte Film mit dem Franz-Grabner-Preis ausgezeichnet werden, erklären Sie sich durch Ihre Einreichung mit dem einmaligen, entgeltfreien Screening des Films im Rahmen einer Veranstaltung des Franz-Grabner-Boards einverstanden. Für die Preisträgerscreenings können keine Leihmieten gezahlt werden.

• Für die Vorführung im Kino sind DCPs bevorzugt (nach Rücksprache sind mitunter auch 35mm-Film, 16mm-Film, Video Beta-SP, Video Digi-Beta sowie Video HDCAM-Formate möglich).

• Die Nominierten beider Kategorien werden zur Preisverleihung am 15. März 2018 nach Graz eingeladen.

Wir freuen uns auf Ihre Filme!

 

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