Diagonale
Festival des österreichischen Films
13.–18. März 2018, Graz

 

Das Heft zum Austria Film Meeting zum Download …

9. und 10. März 2016
im designforum Steiermark
Andreas-Hofer-Platz 17
8010 Graz

Sie können nicht vor Ort teilnehmen? Verfolgen Sie das Austria Film Meeting im Livestream. #Diagonale16 und @diagonale_at – wir sind gespannt auf Ihre Tweets.

Projektsponsor: GARBO Juwelen
Mit Unterstützung von Kreativwirtschaft Austria, Fernsehfonds Austria, FISA, Autlook Filmsales und der Antidiskriminierungsstelle Steiermark. In Kooperation mit Creative Industries Styria

Reisen Sie umweltschonend – indem Sie mit den ÖBB Green Points sammeln, den öffentlichen Verkehr nutzen und Fahrgemeinschaften bilden. Unterstützen Sie die klimafreundlichen Projekte www.atmosfair.de oder de.myclimate.org und kompensieren Sie so die CO2-Emissionen Ihrer Flugreise.

Gratis mit der Straßenbahn durch die Grazer Altstadt: zwischen Jakominiplatz und Hauptplatz plus eine Station in beide Richtungen, z.B. vom Festivalzentrum Kunsthaus Graz bis zum KIZ RoyalKino oder zum Rechbauerkino.

Austria Film Meeting’16 Donnerstag

CINEMA IN TRANSITION

Donnerstag, 10. März 2016

 

Veranstaltungsmoderation: Sandra Trostel

 

9 Uhr Netzwerken: Alter, Geschlecht und Form: Warum (neue) Konflikte (neue) Solidarität brauchen, The Sorority (Katharina Brandl, Therese Kaiser)

Vertreterinnen des Frauen- & Karrierenetzwerks Sorority und Gründerinnen des Business Riot Festivals werden in diesem Impulsreferat Thesen zu Solidarität und Netzwerken in den Raum stellen. Wie können Generationen- und Geschlechterkonflikte in Bezug auf veränderte Erwartungen an Arbeitsbedingungen produktiv werden? Welchen Nutzen hat branchenübergreifende Vernetzung, und welche Handlungsmacht kann außerhalb von institutionellen Strukturen angeeignet werden?

 

9.30 Uhr Aktion: Producing Diversity: What Is to Be Done? Zsuzsanna Kiràly, Elsa Kremser, Charlotte Mars

Filme stehen mit Gesellschaft und Politik in einem wechselseitigen Verhältnis. Sie beeinflussen soziale Prozesse, Machtverhältnisse und Rollenbilder. Ist es daher nicht unabdingbar, verantwortungsvoll mit möglicherweise diskriminierenden Inhalten umzugehen? Künstlerische Motivation und internationale Ausrichtung allein bewahren noch lange nicht vor der (Re-)Produktion von (Gender-)Stereotypen und rassistischen Darstellungen in Filmen. Drei Produzentinnen unterhalten sich über die Produktion von Diversität. Wie lässt sich Diversität im Film herstellen? Welche realpolitischen Effekte konnten sie bisher verzeichnen?

 

10.30 Uhr Kaffeepause

 

10.45 Uhr Aktion: Filmemacher_innen pro Gender Equality & Diversity, Jean-François Lesage, Arman T. Riahi, Ari Yehudit Richter

Drei Filmemacher_innen geben Einblick in ihre aktuellen Projekte – und setzen ein Statement.

Le Malin – Jean-François Lesage
Die Migrantigen – Arman T. Riahi
Ihr Mädchen seid wie die Gärten – Ari Yehudit Richter

 

11.45 Uhr Kaffeepause

 

12 – 14 Uhr Öffentliche Präsentation: Initiating Change

Präsentationen der im Workshop erdachten Initiativen & Diskussion

Action Plan Ausbilden, Präsentation: Veronika Schwediauer
Action Plan Fördern, Präsentation: Aslı Kışlal
Action Plan Verwerten, Präsentation: Nanna Heidenreich
Action Plan Beschreiben, Präsentation: Sonja Eismann

 

16 Uhr Öffentliche Diskussion im HDA: Ziemlich beste Filme? – Alternativen zum „Multikultikino“

Auf der Suche nach einer unserer pluralen Gesellschaft angemessenen Diversitätserfahrung stößt man im derzeit so populären „Erfolgsgenre“ des „Multikultikinos“ auf eine (film-)politische und intellektuelle Herausforderung: Migrationsrealität trifft auf Marktlogik und konfrontiert mit Stereotypen, Exotismus und expliziten Formen von Rassismus: Hier wird „Diversity“ zu einem modischen Label und als Nischenangelegenheit eines Mainstream einfach „abgehakt“. Migration ist dabei jedoch bei Weitem nicht nur die Angelegenheit von Migrant_innen und den Orten, an die sie gelangen – vielmehr ist sie eine gesamtgesellschaftliche Mobilisierung, ein Zusammenspiel vielfältiger Bewegungsmuster, unsere globale Realität. „Deutsch-türkische Hochzeitskomödien sind kein Fortschritt“, wie Nanna Heidenreich exemplarisch betont. Das Kino könnte Maßstäbe setzen. Über Klischees, differenzierte Migrant_innenfiguren, Chancen für Migrant_innen in der Kunst- und Filmwelt, dies- und jenseits des Verwertungsprinzips diskutieren Sonja Eismann, Nanna Heidenreich, Aslı Kışlal, Moderation: Corinna Milborn