Die Diagonale, das Festival des österreichischen Films, betrachtet Dialog als eines der zentralen Elemente der Auseinandersetzung mit Film und Filmschaffenden. Über die eigentliche Festivalwoche hinaus möchten wir diesen Diskurs aufnehmen und ins Netz tragen.
Dazu stellen wir diskursive Texte, kurze Essays, Gespräche und andere Beiträge rund um Film und das Festival des österreichischen Films in diese Art Webmagazin und laden damit zur Diskussion ein. Manche der Beiträge sind journalistisch gestaltet, andere spiegeln persönliche Eindrücke, wieder andere kommentieren und zuweilen ist auch ein eher spielerischer Umgang mit Worten und/oder Bildern zu Film dabei, insgesamt ebenso vielfältig wie das Medium Film selbst.
Möchten Sie zu den ersten gehören, die neue Webnotizen der Diagonale lesen? Wir informieren Sie gerne per Mail, sobald wir eine neue Webnotiz online stellen!
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Gerne nehmen wir unter web(at)diagonale.at auch Fragen, Kommentare und Kritik zu den Diagonale-Webnotizen an.
Die Diagonale-Webnotizen werden unterstützt von der BAWAG P.S.K.:
„Mit der Diagonale hat sich die BAWAG P.S.K. einen starken Partner in der Filmkultur ausgesucht: Das Festival ist ein Kulturleitprojekt und passt damit perfekt ins Sponsoringkonzept der BAWAG P.S.K. Mit 2010 intensiviert die BAWAG P.S.K. ihre Zusammenarbeit mit der Diagonale – die BAWAG P.S.K. ist neuer Hauptsponsor bis 2012 mit dem Schwerpunkt Diagonale-Webnotizen. Die BAWAG P.S.K macht Kunst und Kultur zu einem wichtigen Aspekt ihrer Unternehmens- philosophie und Unternehmenskommunikation. Kunst und Kultur stiften Identität und fördern den Gedankenaustausch im Sinne eines respektvollen und engagierten Umgangs mit Menschen – dieser Dialog als eines der zentralen Elemente der Auseinandersetzung mit Film und Filmschaffenden sowie den RezipientInnen wird bei den Diagonale-Webnotizen ganzjährig gepflegt und ist daher ein spannender, in die Tiefe gehender und stimmiger Schwerpunkt zur Vernetzung mit anderen durch die BAWAG P.S.K. geförderten Kunstformen.”
Der Standard ist Medienpartner der Diagonale-Webnotizen;
„Die Zeitung für Leser. Erst recht für die Leserinnen und Leser der Diagonale Webnotizen.
Als österreichische Qualitätstageszeitung wirft DER STANDARD gerne auch ein Auge auf den heimischen Film. Welcher Streifen fällt aus der Rolle? Welcher macht einen guten Schnitt? Wer hier im Bilde sein will, wird mit der cineastischen Berichterstattung des STANDARD seine Freude haben. Schließlich ist er auch offizieller Medienpartner der Diagonale. Und: Für den STANDARD spielt der heimische Film eine so tragende Rolle, dass er zu diesem Thema sogar eine eigene DVD-Edition herausgibt. Standard.at/oefilm.“
Im Allgemeinen wird das Anfertigen von Filmaufnahmen als „Shooting“ bezeichnet. Diese Bezeichnung geht zurück auf die chronofotografische Flinte, eine Aufnahmetechnik des französischen Erfinders und Physiologen Étienne-Jules Marey, mit welcher er zu den Wegbereitern des Films zählt. Dass sich eine Handfeuerwaffe auch formal als probates Werkzeug eignet, macht Jean-Luc Godard deutlich, wenn er in Anlehnung an D. [...]
Es muss irgendwann 1984 gewesen sein, als Schneewittchen auf einer riesengroßen Leinwand einen Apfel in der Hand hielt und ich mit meinen drei Jahren ganz genau wusste: Jetzt geht’s ans Eingemachte! Doch alles Bitten half nichts, Oma sah überhaupt nicht ein, dass ich nun auf schnellstem Weg den Kinosaal verlassen wollte, und nach dem Motto [...]
Kinomagazine gibt es ja viele. Sie sind so vielfältig wie das Kino selbst. Die meisten beschränken sich auf eine sichere Schiene und berichten über diverse Blockbuster, Mainstream-Formate oder einfach Filme die – dank übertriebener Medienpräsenz – sowieso jeder kennt, ob er will oder nicht. Auf dem Artfilm Fest in Trenčianske Teplice (Slowakei), etwas über zwei [...]
Zu meiner freudigen Überraschung wird einem meiner Filme (6 min/stumm/nur eine Einstellung) eine gute Eignung in Filmvermittlungsprogrammen zugesprochen. Über die generelle Absicht derartiger Programme kann ich nur mutmaßen. Meiner bisherigen Erfahrung nach geht es darum, Schulklassen aller Altersstufen ins Kino zu locken, um ihnen mithilfe eines/einer motivierten Moderator/in und eines kuratierten Programms Charakteristika des Mediums [...]
März 2010, Berlin. Der Chef des Babylon-Kinos wähnt sich glücklich, dem geschätzten Publikum den „weltbesten Stummfilm-Pianisten“ ankündigen zu dürfen, der gleich dazu anheben wird, die restaurierte Fassung von Fritz Langs Metropolis musikalisch zu begleiten. In der festen Überzeugung, dass die Kombination von Stummfilm mit Klavier die langweiligste überhaupt wäre, lächle ich müde, drücke mich gemütlich [...]