Zwei Tage lang debattierten führende internationale und heimische Expert/innen beim diesjährigen Diagonale-Branchentreffen unterschiedliche (neue) Modelle der Stoff- und Projektentwicklung. Ausgewählte Videomitschnitte mit anregenden Diskussionen und kritischen Reflexionen können hier abgerufen werden. Weitere Beiträge folgen demnächst.
Das Schubidu Quartett hat während der Diagonale 2013 das Geschehen beobachtet, Veranstaltungen besucht, Interviews geführt und Stimmungsbilder eingefangen. Diese sind nun als Videoblogs online.
Die Filmvermittlung gehört zu den wesentlichen Anliegen der Diagonale; etwa die jährliche kino:CLASS (die Schulvorstellungen für Jugendliche) sowie das Projekt Lehrlinge analysieren Film, für das die Diagonale sogar mit dem Bank Austria Kunstpreis 2012 ausgezeichnet wurde.
Möchten Sie ein wenig mehr darüber wissen?
Hier finden Sie unsere Projekte (einfach nach dem Anklicken im Menü oben weiterdirigieren), die im Laufe des Jahres ständig ergänzt werden.
Die Diagonale 2013 ist zu Ende. Wir gratulieren den Preiträger/innen und danken allen, die zum Gelingen des Festivals beigetragen haben. Die Diagonale 2014 findet von 18.–23. März 2014 in Graz statt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
Während der Diagonale 2013 wurde in der Diskussion “10 Jahre Filmförderung: Zahlen – Fakten – Visionen” die Recherche zu 10 Jahren österreichischer Filmförderung vorgestellt.
Die Studie wird derzeit noch einmal überarbeitet und wird demnächst zum Herunterladen bereit stehen.

© Diagonale / Klaus Pressberger
Alle Gewinner/innen und die Jurybegründungen finden Sie hier. Die Bilder der Preisverleihung sind in unserer Fotogalerie.
Nicht bei allen Terminen dabei sein können und doch wissen, was los war?
Das geht mit einem Blick auf unsere Fotogalerie.

© Diagonale / Alexi Pelekanos
Auch in diesem Jahr wurden die Thomas-Pluch-Drehbuchpreise sowie die Carl-Mayer-Drehbuchpreise im Zuge der Diagonale vergeben.

© Diagonale /Alexi Pelekanos
Am 14. März wurden in einer Gala die besten Schaufenster mit dem Motto “Diagonale” vergeben. Alle Informationen zu den Preisträger/innen finden Sie hier und in unserer Fotogalerie.
„Was wird von dieser Wüste bleiben? Ich hasse meine Ängste. Aber wohin soll ich fliehen? Wo ist der Ort, an dem ich bleiben kann? Denken, ohne zu fühlen? Fühlen, ohne zu denken? Mein Leben ist ein Haus am Rand der Wüste. Drin bin ich geborgen und gefangen. Und Du bist da. Nah und doch fern, [...]

Kalter Frühling © ZDF Uwe Strathmann
Dominik Graf, der diesjährige internationale Tribute-Gast, ist seit gestern in Graz. Er wird auch heute beim Screening von Kalter Frühling sowie beim Werkstattgespräch im UCI 5 anwesend sein und faszinierende Einblicke in seine filmische Arbeit geben.
Mehr zu Dominik Graf, der aktuelle Diagonale-Katalogtext sowie internationale Pressestimmen und Interviews. Zu den Filmen von Dominik Graf im Spielplan.
Neben Langspielfilmen und abendfüllenden Dokumentarfilmen präsentiert die Diagonale auch zahlreiche Kurzfilmprogramme: Innovatives Kino, Kurzdokus und Kurzspielfilme, die in unterschiedliche Denk- und Blickwelten entführen. Viele dieser Filme bieten auch die Gelegenheit jungerFilmemacher/innen und ihre Arbeiten kennenzulernen.
Mehr dazu im täglichen Spielplan …
Atmosphärisches Alptraumstück über den Gefangenen eines Schattenreichs, zum ewigen Leben verdammt durch das Licht des Projektorstrahls. Das Horrorkino als Hort der Einsamkeit, durch die Bearbeitung tragikomisch zugespitzt: Lon Chaney trägt alles mit sich selbst aus – Kämpfe, Verschwörungen, das beharrliche Beobachten und die übermittelten Botschaften, all die tödlichen (Wahnsinns-)Taten, unmöglichen Liebesgeschichten und perversen Intrigen. Autoanatomie [...]
Poetisch fotografiert in kontrastsattem Schwarz-Weiß, erzählt Regisseur Peter Brunner die Geschichte eines unheilbar Kranken, der gegen seinen Körper und die Grenzen, die ihm gesetzt werden, aufbegehrt.
Sie möchten wissen, wer wann bei der Diagonale ist? Oder sie kennen einen Namen, wissen aber nicht mehr so genau, woher?
Mit der Diagonale-Gästeliste 2013 können wir vielleicht Abhilfe schaffen.
„Der Ausgangspunkt des Films war unser Wunsch, einen differenzierten Blick auf diese Branche zu werfen, zu der es keine unvoreingenommene Haltung zu geben scheint.“ (Gregor Stadlober)
„Ich habe nach einer Farbe gesucht, die knallig ist, mutig, trotzig. Sonnig, kräftig, lebensfroh. Ich wollte keinen jammernden Film machen, sondern einen starken und widerständigen Film, so, wie ich die Menschen bei den Interviews erlebt habe …“
Unter allen neuen Newsletterabonnent/innen dieser Woche verlosen wir einen Diagonale Klapphocker mit einem Überraschungspreis der Kleinen Zeitung.
„Aber die Hauptsache am Menschen sind seine Augen und seine Füße. Man muss die Welt sehen können und zu ihr hingehen“, sagt Alfred Döblin.
Wer immer auf dem neuesten Stand sein möchte, was Veranstaltungen rund um die Diagonale, (Film-) Gespräche und etwaige kurzfristige Änderungen betrifft, wird auf unseren Social Media Channels bestens versorgt:
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Wie immer wird es nach den meisten Screenings moderierte Filmgespräche geben. In Ausnahmefällen auch vor dem Film.
Wer wann anwesend ist, sehen sie im Filmprogramm, direkt vor der Synopse des Films. Diese Informationen werden ständig aktualisiert.
Ein Beispiel hier.
In ihrem neuen Dokumentarfilm Der Blick in den Abgrund porträtiert Barbara Eder sechs internationale Profiler, die sich täglich mit den Abgründen der menschlichen Seele konfrontieren.
Biografisches und Fiktives vermischen sich in Tizza Covis und Rainer Frimmels fein gewobenen Film Der Glanz des Tages. Behutsam führt das Regiepaar unterschiedliche Lebenswelten und Charaktere zusammen und beleuchtet unmittelbar und ohne ausformuliertem Drehbuch, die vielen Seiten von Wirklichkeit.
Cynthia Madansky und Angelika Brudniak über die Produktion ihres Films, die Zeit des Reisens, Suchens und Findens
Alle Filme, Diskussionen, Veranstaltungen und Tipps:
der neue Festivalguide, hier zum Download.
Anlässlich der aktuellen Ausstellung PARADIES. Liebe / Glaube / Hoffnung, die noch bis 26. Mai zu sehen ist, spricht Friedl Kubelka mit Ulrich Seidl über die im Rahmen der Paradies-Trilogie enstandenen Filmkader. Im Gespräch zwischen Kubelka und Seidl werden nunmehr Aspekte rund um die Kunst des Filmens und des Fotografierens thematisiert. Näheres dazu finden Sie hier.
Es sind nicht nur ihre gemeinsamen Live-Auftritte und Musik/Video-Kollaborationen wie my kingdom for a lullaby, die es sinnvoll erscheinen lassen, Michaela Grill (*1971) und Billy Roisz (*1967) in Form einer Doppel-Hommage zu würdigen. Als herausragende Vertreterinnen der ersten „Digital-Generation“ im österreichischen Avantgardekino haben Grill und Roisz seit 1999/2000 die gemeinsamen Interessen dieser Szene mitgeprägt wie auch eigenständige Werkkörper in die Welt gesetzt, die mit dem damaligen Sammelbegriff „Austrian Abstracts“ nur mehr unzureichend beschrieben sind.
Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier. Michaela Grill und Billy Roisz werden an beiden Abenden für Publikumsgespräche zur Verfügung stehen. Eine Veranstaltung des Österreichischen Filmmuseums in Kooperation mit dem Festival VIS Vienna Independent Shorts, das von 28.5. bis 2.6. stattfinden wird.
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Die Figuren in Peter Schreiners Filmen Bellavista und Totó stehen als berufliche Dienstleister am Rand von Gemeinschaften – im Hotel, im Konzerthaus – und versuchen von dort aus eine Standortbestimmung. Unter anderem aus diesem sozialen Wechselspiel zwischen Individuum und Gruppe beziehen die Figuren und mit ihnen die Filme ihre Spannung. Beide Elemente sind gleichberechtigt, gewissermaßen [...]
Die Reform des österreichischen Urheberrechts steht bevor und wie auch immer die Novellierung aussehen wird, wird sie erheblichen Einfluss auch auf Filmschaffende haben. Das Justizministerium hat einen Entwurf vorgelegt, ein neuer wird demnächst erwartet. Vorschläge müssen jetzt eingebracht und diskutiert werden – die Zeit drängt. Doch auch unter Filmschaffenden gibt es nach wie vor Debatten, [...]
Der Lieblingsfilm des Videothekars meiner Jugend war The Mangler. Er handelt von einer Wäschemangel mit Eigenleben, die einmal im Jahr nach dem Blut von Jungfrauen dürstet. Sonst mochte er noch Gesichter des Todes, und den örtlichen Fleischhauer. Einerseits wegen der Leberkässemmeln, andererseits, um ihm dabei zuzuschauen, wie er die Tiere umbringt. (Meine Erinnerung dazu ist, [...]
Was wollen wir erzählen und warum, und da fängt sie schon an, die Geschichte, die Lüge, in dieser Sehnsucht nach einer Gemeinschaft, nach einer Erzählung von Gemeinschaft, nach einer gemeinschaftlichen Erzählung, in der dann alle staunend und nickend herumstehen und sagen: Schön, ja. Schon schön. Alles muss eine Erzählung sein, damit man so darin herumstehen [...]
Ich bin auf einer großen Blumenwiese, die von hohen, dunklen Bäumen umrandet ist. Inmitten der großen, freien Fläche liege ich mit Nina. Wir drehen die Szene, in der Eva Jasmin fragt, ob sie nicht tanzen gehen wollen. In dieser Szene ist Jasmin am Anfang glücklich, weil sie mit ihrer Mutter in der Sonne liegt und [...]
Ich habe kein System, keine Rituale, kein „Rezept“ beim Erarbeiten einer Rolle. Wobei das Wort „Rezept“ wiederum direkt zu meiner Filmarbeit mit Daniel Hoesl, Gerald Kerkletz und Eva Hausberger (A European Film Conspiracy) führt.
In diesem Fall habe ich mich an ihnen orientiert und wir haben sozusagen gemeinsam „gekocht“.