Diagonale
Festival des österreichischen Films
24.–29. März 2020, Graz

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River Plate
Innovatives Kino kurz, AT 2013, Schwarzweiß, 16 min.
Diagonale 2014

Regie, Buch, Schnitt: Josef Dabernig
Darsteller/innen: Ingeburg Wurzer, Otto Zitko, Josef Dabernig, Wolfgang Dabernig, María Berríos, Isabella Hollauf
Kamera: Christian Giesser
Sounddesign: Michael Palm
Produzent/innen: Josef Dabernig

 

Isolation als künstlerische Prämisse. Eine Gruppe Badender hat sich entlang eines Flussbetts eingefunden. Im Hintergrund rauschen Gewässer und Autobahn, ruhige Schwarz-Weiß-Aufnahmen fokussieren die umliegende Geröllsteppe. In streng kadrierten seriellen Einstellungen widmet sich Josef Dabernig den Strukturen: von Haut, Textilien, Gestein, Natur. Eine herrlich eigenwillig der Zeit enthobene Strandung. Ein „Körperfilm“.

www.sixpackfilm.com

Filmgespräch mit: Josef Dabernig

Katalogtext Diagonale 2014:

Entlang eines Flussbetts am Fuße einer monumentalen Autobahnbrücke hat sich eine vorerst anonyme Gruppe Badender zusammengefunden. Es wird nicht gesprochen, die Bewegungen zeugen von Lethargie. Zwischen fragmentarischen Umgebungsaufnahmen der unwirtlichen Stein- und Gerölllandschaft fokussiert Josef Dabernig den Blick auf Strukturen: von Haut, Textilien, Gestein, Natur. Jedes Detail erfährt eine serielle, streng kadrierte Begutachtung. Selbst der 35mm-Film scheint seine Materialität bewusst im grobkörnigen Schwarz-Weiß-Bild zur Schau zu tragen. Zum Rauschen von Fluss und Autobahn inszeniert Dabernig eine eigenwillig der Zeit enthobene Strandung, in der die Isolation zur räumlichen und künstlerisch-formalen Prämisse avanciert. Ein „Körperfilm“. (red)