Diagonale
Festival des österreichischen Films
24.–29. März 2020, Graz

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Es war ein Tag wie jeder andere im Frühling oder Sommer.
Innovatives Kino kurz, AT/BA 2012, Farbe, 17 min., engl. Text
Diagonale 2013

Regie, Buch, Kamera, Schnitt: Selma Doborac

 

Eine Autofahrt durch eine unbestimmte Landschaft im Heute. Über Text-Inserts deuten sich wage Erinnerungen an Begebnisse an, die sich während eines Bombardements im Bosnien-Krieg zugetragen haben. Immer wieder verweist der Text auf die Skepsis, die der Ich-Erzähler dem Erlebten wie auch dem Akt des Erinnerns per se entgegenbringt. Ein Essay über die Nicht-Vermittelbarkeit von (kriegerischen) Handlungen.

Katalogtext Diagonale 2013:

Eine Autofahrt durch unbestimmte Landschaft im Heute. Texttitel skizzieren Erinnerungen an vergangene Ereignisse während eines Bombardements im Bosnien-Krieg. Immer wieder verweist der Text auf die Skepsis, die der Ich-Erzähler dem Erlebten wie auch dem Akt des Erinnerns per se entgegenbringt. Eine essayistische Annäherung an die Nichtvermittelbarkeit von (kriegerischen) Handlungen. (red)

Selma Doboracs Arbeit führt durch die Schichten der Erinnerung hindurch eben zu keiner Fundstelle, zu keinem Ausgangspunkt mehr zurück: Vielmehr leistet sie eine Vergegenwärtigung, die das Gedächtnis als subjektives Medium begreift, das die Vergangenheit wie eine Spur abfährt – on the road of uncertainties. (Dominik Kamalzadeh)