Diagonale
Festival des österreichischen Films
24.–29. März 2020, Graz

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Im Augenblick. Die Historie und das Offene
Dokumentarfilm kurz, AT 2013, Farbe+SW, 32 min.
Diagonale 2013

Regie: Othmar Schmiderer, Angela Summereder
Buch: Angela Summereder, Othmar Schmiderer
Darsteller/innen: Bodo Hell
Kamera: Othmar Schmiderer
Schnitt: Othmar Schmiderer, Angela Summereder
Originalton: Angela Summereder
Musik: Clemens Gadenstätter
Sounddesign: Othmar Schmiderer, Angela Summereder
Produzent/innen: Othmar Schmiderer
Produktion: o.schmiderer filmproduktion

 

Die Regisseur/innen werden anwesend sein.

Ob das Tier genauso wie der Mensch mit Denken und Vernunft ausgestattet sei, fragen Stimmen – von vorne, hinten, überall. Was unterscheidet Subjekt und Objekt, Denken und Leben? Die Kamera folgt einer Ziegenherde sowie dem Hirtenalltag von Bodo Hell. In einem experimentellen filmischen Diskurs verknüpft sich die Gedankenwelt des Literaten mit philosophischen Positionen von Nietzsche bis Agamben.

Katalogtext Diagonale 2013:

Die Ziege verweilt, ruht, frisst. Ist dies ein Leben nach delphischer Lehre, ohne Scheinbedürfnisse? Was unterscheidet Mensch und Tier, Denken und Leben? Während eine Ziegenherde auf der Alm ihren Alltag verrichtet, trifft die Gedankenwelt des Hirten und Literaten Bodo Hell auf Nietzsche und Montaigne. Wir folgen der Spur der Weidetiere in den offenen Raum des „niemals Nirgends ohne Nicht“ (Agamben). Ein filmischer Diskurs, Experiment und Dokument zugleich. (red)

Ziegen sind in diesem Film unsere Projektionsfläche, unsere Symbolträger und unser Gegenüber hinsichtlich der Fragen: Wer sind wir und worum geht es eigentlich? (Othmar Schmiderer und Angela Summereder)