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FILMHIGHLIGHTS DER LETZTEN AUSGABEN ENTDECKEN UND NACHHOLEN
Ein ausgewähltes Programm der vergangenen Diagonale ’26 über die offizielle Festivalzeit und die Grenzen von Graz hinaus!
Das Festival des österreichischen Films präsentiert ein ausgewähltes Programm für Filmbegeisterte auch 2026 außerhalb der offiziellen Festivalzeit – auch über die Grenzen von Graz hinaus! Herausragende Filme der letzten Ausgabe machen im Rahmen von Diagonale unterwegs in Kinos und Kulturstandorten Station. Die Filmemacher:innen stehen für ein Gespräch nach den Vorstellungen zur Verfügung – Kinoerlebnis hautnah!
Diese Initiative ermöglicht es auch einem Publikum außerhalb von Graz, österreichisches Filmschaffen sowie die Diagonale zu entdecken! Ob preisgekrönte Spielflime, tiefgründige Dokumentationen oder aufregende Kurzfilme – Diagonale unterwegs bietet einen spannenden Querschnitt des aktuellen österreichischen Films in all seiner Vielfalt!
SPIELTERMINE:
Pilije von Samira Fux
| 10. Juli ’26 um 19 Uhr | Lichtspiele Eibiswald |
In Anwesenheit der Regie sowie der Festivalintendanz
Ferlach in Kärnten ist bekannt für das traditionelle Handwerk der Büchsenmacherei. Die Geschichte hat tiefe Spuren in der nahe der slowenischen Grenze gelegenen Kleinstadt hinterlassen. Wo früher Wehrmacht und Partisan:innen einander bekämpften, werden heute noch immer Flinten produziert, und das Brauchtum spielt nach wie vor eine große Rolle. Ein ruhiger, beobachtender Film, der genau zuhört und mit dem die junge zweisprachige Filmemacherin der komplexen Geschichte des Kärntner Grenzgebiets nachspürt.
Kurzfilmprogramm im Rahmen von BLOOM in Kooperation mit dem Kunsthaus Graz
| 16. Juli ’26 um 21 Uhr | Leslie Open im Lesliehof, Graz |
In Anwesenheit der Filmemacher:innen sowie der Festivalintendanz
Ein blühendes Kurzfilmprogramm, unter anderem mit Winter Blumen Garten von Sara Piñeros Cortés, Sie puppt mit Puppen von Karin Fisslthaler, Die Kastanie von Simon Dallaserra und Iven Yorick Fenker, under the microscope von Michaela Grill und Mis amigos son los pájaros von Vitória Monteiro.
Special Und in der Mitte: Ein Wirtshaus mit:
Der Himbeerpflücker von Erich Neuberg und 2268, früher von Gloria Gammer
| 23. Juli ’26 um 18 und 20.30 Uhr | Griessner Stadl, Stadl an der Mur |
In Anwesenheit der Kuratori:innen der Diagonalereihe Daniela-Katrin Strobl und Michael Zeindlinger sowie der Festivalintendanz
Mit Und in der Mitte startete zur verganenen Diagonale eine neue Film- und Gesprächsreihe, die sich mit Orten jenseits urbaner Zentren auseinandersetzt. Zum Auftakt rückte ein Ort ins Zentrum, der wie kaum ein anderer für das soziale Gefüge auf dem Land steht: das Wirtshaus. Als Dorfgasthaus, Kirchenwirt oder Landgasthaus ist es Treffpunkt und Bühne zugleich – für Vereinsabende, für Hochzeiten, Taufen und Begräbnisse, für Alltägliches und Ausnahmezustände. Die Diagonale zeigt mit Der Himbeerpflücker von Erich Neuberg, einer Verwechslungskomödie mit Helmut Qualtinger, und 2268, früher von Gloria Gammer, einem Kurzdokumentarfilm über das Ende eines Mühlviertler Gasthofes, einen Auszug aus dem Programm.
WAX & GOLD von Ruth Beckermann
| 20. August ’26 um 21 Uhr | Kino wie noch nie, Wien |
In Anwesenheit der Regie sowie der Festivalintendanz
In ihrem neuesten Dokumentarfilm nimmt Ruth Beckermann ein vom äthiopischen Regenten Haile Selassie erbautes Hotel in Addis Abeba als Ausgangspunkt für Erkundungen des afrikanischen Landes. WAX & GOLD fragt in Gesprächen danach, was von der Ära des widersprüchlichen Kaisers geblieben ist, und verwebt diese Spurensuche mit Archivmaterial aus seiner Zeit sowie mit der Geschichte kolonialer Eingriffe. Eine persönliche Reflexion über die widersprüchlichen Ebenen historischer Wahrheit.
Yrupé von Candela Sotos im Rahmen von BLOOM in Kooperation mit dem Kunsthaus Graz
| 27. August ’26 um 20.30 Uhr | Leslie Open im Lesliehof, Graz |
In Anwesenheit der Filmemacher:innen sowie der Festivalintendanz
Wir öffnen die Grenzen für diesen Abend und begeben uns mit der spanischen Regisseurin Candela Sotos auf eine Spurensuche nach dem verschollenen Film ihres Großonkels Guillermo Zúñiga, La Flor de Irupé. Während wir der gigantischen Wasserpflanze des Amazonas beim Wachsen zuschauen, verfolgen wir eine filmische Reise durch Staatsarchive und die Familiengeschichte der Regisseurin, geprägt von Erinnerung, Exil und politischem Widerstand.
Beautiful and Neat Room von Maria Petschnig
| 1. September ’26 um 19.45 Uhr | Summer Movies auf der Murinsel, Graz |
In Anwesenheit der Regie sowie der Festivalintendanz
Es geht immer noch schlimmer. Das ist die einzige Regel, auf die Marie sich verlassen kann bei ihren Versuchen, temporäre Mitbewohner:innen für ihre Mietwohnung in Brooklyn zu rekrutieren. Die Unterkunft, die sie anbietet, ist mit 47 Dollar pro Nacht für New Yorker Verhältnisse zwar unschlagbar günstig – aber dafür regnet es in die Küche, und die Bude ist derart eng, dass man sich in ihr nicht einmal ansatzweise aus dem Weg gehen kann.
→ Archiv Diagonale unterwegs ’25
→ Archiv Diagonale unterwegs ’24



