
Voodoo Jürgens – Federkleid
Musikvideo, AT 2022, DCP, 5 min, OmeUSammelprogramm: Und in der Mitte - Ein Wirtshaus: Kurzfilmprogramm
Kaum hat ein junges Paar (Leonie Kudler und Voodoo Jürgens) Hochzeit gefeiert, sitzt man in derselben Gaststube schon beim Leichenschmaus. Die Feste in den Dorfwirtshäusern kommen und gehen wie die Leute, die feiern und sterben. Das Musikvideo zu Voodoo Jürgens‘
Federkleid
schunkelt zwischen Fröhlichkeit, Vergänglichkeit und wärmender Menschlichkeit.
Ein Leichenschmaus mit fast bewegungslosen Trauergästen und eine ausgelassene Hochzeitsfeier eines jungen Paares (Leonie Kudler und Voodoo Jürgens) – auf beiden Veranstaltungen dieselbe Band, teilweise sogar dieselben Gesichter. Im Zentrum des filmischen Triptychons, das Hannes Starz und Marianne Andrea Borowiec gemeinsam mit Voodoo Jürgens entwickelt haben, steht ein gealtertes Paar (Inge Maux und Friedrich Röhrbacher), dessen Zeit so reif ist wie das Obst auf dem Nachttisch. Es tanzt den letzten Tanz, nimmt das letzte Glas und fordert gemeinsam den Tod heraus, damit die Liebe ihn überdauern kann. Mit unverkennbarem Cast und stimmungs- wie symbolträchtiger Ausstattung schafft das häufig kollaborierende Duo Starz-Borowiec in seinem bei den Munich Music Video Awards prämierten Video erneut die kongeniale Übersetzung der Musik des Wiener Liedermachers Voodoo Jürgens, der im melancholischen Tango
Federkleid
über Liebe, Vergänglichkeit und Ludwig Hirschs „großen schwarzen Vogel“ sinniert. (Michelle Koch)
Buch: Hannes Starz, Marianne Andrea Borowiec, Voodoo Jürgens
Darsteller:innen: Inge Maux, Friedrich Röhrbacher, Leonie Kudler, Voodoo Jürgens
Kamera: Marianne Andrea Borowiec
Schnitt: Hannes Starz
Musik: Voodoo Jürgens
Szenenbild: Stefan Steiner, Andreas Ertl
Kostüm: Mael Blau
Weitere Credits: Farbkorrektur: Dimitri Aschwanden; Komparserie: Sabine Weber (Film Faces); Casting: [star.ga(z)e]
Produzent:innen: Stefan Redelsteiner, Hannes Starz
Produktion: Lotterlabel
Gefördert von: Österreichischer Musikfonds
Uraufführung: Munich Music Video Awards 2022
Österreichische Erstaufführung: Diagonale '23
Produktionsformat: digital





