Diagonale
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Diagonale
Festival des österreichischen Films
18. – 23. März 2026, Graz

FilmprogrammRegisseur:innen | Spielplan

 

Donnerstag, 19.03.
11:00 Uhr, Schubertkino 1

Berlino

Dokumentarfilm kurz, DE/AT 1999, Film 35mm, 25 min, OmdU
Sammelprogramm: Neue Unsicherheiten 1: Höhenrausch, Knittelfeld, Berlino

Berlin ist Ende der Neunzigerjahre eine riesige Baustelle, und die Lebensbedingungen der italienischen Arbeiter in der Wohngemeinschaft sind so bescheiden, wie das Geld knapp ist. Ein raues Dokument, das die sozialen und ökonomischen Verwerfungen, die den tiefgreifenden Wandel der Hauptstadt begleiten, schlaglichtartig sichtbar macht.

Nur ein einziges Mal sieht man die Stadt, der dieser Film seinen Titel verdankt, von oben. Berlin ist Ende der Neunzigerjahre eine riesige Baustelle. Und genau deshalb sind auch die italienischen Arbeiter hierhergekommen. Doch die Lebensbedingungen in der Wohngemeinschaft in „Berlino“ sind so bescheiden, wie das Geld knapp ist. Immerhin soll der Glühwein, den man sich am Weihnachtsmarkt in diesem kalten Winter leistet, gut für die Bronchien sein. Ansonsten sitzt man am Abend im Wohnzimmer zusammen, raucht und redet. Oder man rechtfertigt, wie einer der Männer, regelmäßig gegenüber der Frau am Telefon seine Ausgaben für Speis und Trank. Valeska Grisebachs Berlino , zwei Jahre vor ihrem Spielfilmdebüt Mein Stern an der Wiener Filmakademie entstanden, ist weniger Porträt als vielmehr die Schilderung eines Zustands. Ein raues Dokument, das die sozialen und ökonomischen Verwerfungen, die den tiefgreifenden Wandel der Hauptstadt begleiten, schlaglichtartig sichtbar macht. (Michael Pekler)  

Regie: Valeska Grisebach
Buch: Valeska Grisebach
Darsteller:innen: Leonardo Miglietta, Giovanni De Pascalis, Antonio Quarto, Mimino De Lorens, Francesco Miglietta, Gianni Bagliara, Mimo De Lorens, Carmelino De Pascalis, Padrizio, Salvatore & Carmelina, Nicola Murrone, Raffaele Constantini
Kamera: Robert Winkler
Schnitt: Valeska Grisebach
Originalton: Alejandro Allain, Talky Regente
Weitere Credits: Regieassistenz: Janina Möbius; 2. Regieassistenz: Katharina Copony; Licht: Marcel Rialtigui; Tonschnitt: Nina Kusturica: Mischung: Ingo Holop
Produzent:innen: Valeska Grisebach
Gefördert von: Bundeskanzleramt
Stadt Wien Kultur
Kodak
Italienische Kulturinstitute in Berlin und Wien

 

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