Diagonale
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Diagonale
Festival des österreichischen Films
18. – 23. März 2026, Graz

FilmprogrammRegisseur:innen | Spielplan

 

Samstag, 21.03.
19:30 Uhr, Annenhof Kino 5

Vier minus drei

Spielfilm, AT/DE 2025, DCP, 121 min, OmeU

Nach dem plötzlichen Unfalltod ihres Mannes und ihrer beiden kleinen Kinder steht Barbara vor dem Nichts. Beide Eltern hatten als Clowns gearbeitet und ein glückliches Familienleben geführt. Nun bricht für Barbara eine Welt zusammen. Adrian Goiginger ( Der Fuchs ) hat den autobiografischen Roman von Barbara Pachl-Eberhart mit der fulminanten Valerie Pachner in der Hauptrolle verfilmt. Ein kraftvolles Familiendrama über das Weiterleben nach dem Tod. Die Hoffnung ist ein roter Wunschballon.

Barbara (Valerie Pachner) und Heli (Robert Stadlober) leben ihre Version einer glücklichen Familie: Mit den beiden Kindern Thimo und Finni bewohnen sie ein hergerichtetes Bauernhaus auf dem Land, und während Heli seinen Traum von einer künstlerischen Karriere als Clown verfolgt, bringt Barbara als Clownin Heidi Appenzeller im Krankenhaus junge Patient:innen zum Staunen und Lachen. Als ein verheerender Unfall Heli, Thimo und Finni schlagartig aus dem Leben reißt, bleibt Barbara zurück. Absatz Basierend auf Barbara Pachl-Eberharts autobiografischer Verarbeitung Vier minus drei. Wie ich nach dem Verlust meiner Familie zu neuem Leben fand erzählt Adrian Goiginger von einem existenziellen Ereignis und seinen Folgen. Einer klassischen Chronologie enthoben, verschränkt sein Film mehrere Rückblenden, die von der Liebe zwischen Helis und Barbara zeugen, mit Eindrücken der Gegenwart, die den Trauerprozess der Hinterbliebenen und ihre für viele ermutigende Haltung illustrieren. Denn rasch nach dem Unglück steht für Barbara fest: Ein Absinken in die Depression kommt nicht infrage. Getragen von Valerie Pachners und Robert Stadlobers präziser, tiefer Darstellung öffnet Goigingers Film einen Raum des intensiven Fühlens. Wiederkehrende Motive wie ein roter Clownsballon verbinden die Zeitebenen und machen Prozesse sichtbar, für die Worte kaum reichen. Vier minus drei ist ein kraftvolles Porträt, das – ebenso wie Barbara – Courage aus einem Leitspruch Helis schöpft: „Scheiß di net an.“ (Carolin Weidner)  

Regie: Adrian Goiginger
Buch: Senad Halilbašić
Darsteller:innen: Valerie Pachner, Robert Stadlober, Stefanie Reinsperger, Hanno Koffler
Kamera: Paul Sprinz
Schnitt: Martin Pfeil, Simon Blasi
Originalton: Markus Rebholz
Musik: Arash Safaian
Sounddesign: Marvin Keil
Szenenbild: Maria Gruber
Kostüm: Esther Amuser
Produzent:innen: Peter Wildling, Martin Pfeil, Adrian Goiginger, David Stöllinger, Gerrit Klein
Produktion: 2010 Entertainment
Koproduktion: Giganten Film (DE)
Weltvertrieb: Beta Cinema
Verleih in Österreich: Alamode Film & Polyfilm (Co-Verleih)
Gefördert von: ÖFI – Österreichisches Filminstitut
ÖFI+
ORF Film/Fernseh-Abkommen
FFW – Filmfonds Wien
CINESTYRIA Filmcommission and Fonds
CINE ART
Land Salzburg Förderung für kommerzielle Filmproduktionen
Land Salzburg Kultur
Stadt Graz
Stadt Salzburg
Uraufführung: Berlinale Panorama 2026
Kinostart: 06.03.2026
Produktionsformat: digital

 

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