
Béni's Noise
Innovatives Kino kurz, AT/FR 2026, DCP, 44 min, 20.3. OmeU, 21.3. OmdUSammelprogramm: Innovatives Kino Programm 3
Die zehnjährige Béni sammelt Töne. Oder Geräusche, wie viele sagen würden und gar nicht mehr hinhören. Auf das Rauschen der Wellen, das Surren einer Hochspannungsleitung, den eigenen Herzschlag. Ein poetischer Filmessay über das Suchen und Finden des im Kino wie im Leben Überhörten.
„Manchmal schließe ich die Augen, wenn ich mir die Aufnahmen anhöre. Dann sehe ich sie.“ Die zehnjährige Béni sammelt Töne. Oder Geräusche, wie viele sagen würden. Das Rauschen der Wellen am Strand, das Surren einer Hochspannungsleitung, das Ticken einer Uhr, das Schlagen eines Pendels. Auch in den eigenen Körper hört das Mädchen konzentriert hinein: „Ich höre mein Herz schlagen.“ Doch das ist ein Klang, den nur Béni zu vernehmen mag.
Valérie Pelet setzt mit ihrem sinnlichen Film eine Tradition des französischen Kinoessays fort, in dem, wie etwa in den Filmen von Agnès Varda, das Suchen und Finden eine zentrale Rolle spielt. . So ist auch
Béni’s Noise
geprägt von mitunter kaum wahrnehmbaren akustischen Impressionen, die einen aus verschiedensten Tonquellen bestehenden Klangteppich bilden. Obwohl man im Kino eigentlich nicht dazu angehalten ist, die Augen zu schließen, möchte man es in diesem Film immer wieder versuchen. Ein poetischer Filmessay über das im Kino wie im Leben Überhörte. Kann man eigentlich mit einer Stimmgabel einen Stein zum Klingen bringen? (Michael Pekler)
Produzent:innen: Valérie Pelet
Weltvertrieb: sixpackfilm
Verleih in Österreich: sixpackfilm
Gefördert von: BMWKMS – innovative film
Land Tirol Kultur
Uraufführung: Diagonale '26
Produktionsformat: analog+digital









