Diagonale
Diagonale
Diagonale

 

 

Schauspieljury 2026:

Ute Baumhackl
(Chefreporterin Kultur & Gesellschaft, Kleine Zeitung)

Roland Koch
(Schauspieler & Regisseur)

Christian Konrad
(Ressortleiter Film, ORF)

Sona MacDonald
(Schauspielerin & Sängerin)

Alexandra Makarová
(Drehbuchautorin & Regisseurin)


Diagonale 2026 Eröffnung

Mittwoch, 18. März | 19:30 Uhr
Helmut List Halle, Graz

Mit der Österreichpremiere von Markus Schleinzers Rose.

Mit Unterstützung der
Energie Steiermark

 

Bisherige Preisträger:innen

| Großer Diagonale-Schauspielpreis | 2026 |

FÜR VERDIENSTE UM DIE ÖSTERREICHISCHE FILMKULTUR

PREISTRÄGERIN: HILDE DALIK

Hilde Dalik

Hilde Dalik © Elsa Okazaki

Im Rahmen der Festivaleröffnung vergibt die Diagonale am 18. März ’26 zum bereits 19. Mal den Großen Diagonale-Schauspielpreis für Verdienste um die österreichische Filmkultur. Die Auszeichnung geht dieses Jahr an die unverwechselbare und vielseitige Hilde Dalik. Die Schauspielerin wird den Preis, gestaltet von Anita Leisz, am Eröffnungsabend persönlich in Graz entgegennehmen.

Die Diagonale gratuliert herzlich!

JURYSTATEMENT
„Ihre Lust am Spiel, ihr schauspielerisches Handwerk, ihre Genauigkeit, ihr unverwechselbarer Humor und zugleich ihre Fähigkeit zu Tiefgang zeichnen Hilde Dalik aus. Längst hat sie sich ihren Platz in der österreichischen Theater-, Film- und Fernsehlandschaft erarbeitet und ihr vielseitiges Können regelmäßig unter Beweis gestellt. Dafür wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet: so etwa mit einer Romy in der Kategorie Beliebteste Serien-Darstellerin oder mit dem Diagonale Schauspielpreis für ihr unprätentiöses Spiel in der Mockumentary Sargnagl – Der Film. Immer wieder beweist Hilde Dalik auf überzeugende Art ihre Bandbreite und auch ihr komödiantisches Talent. Spätestens seit Michael Glawoggers Contact High ist sie ein fixer Bestandteil des österreichischen Films und aus ihm nicht wegzudenken. Mit beeindruckender Präzision, emotionaler Tiefe und großer innerer Wahrhaftigkeit verleiht sie jeder Figur eine unverwechselbare Präsenz. Im Film wie auf der Bühne entfaltet sie eine außergewöhnliche Kraft – leise und eindringlich zugleich, getragen von Genauigkeit, Mut und großer Wahrhaftigkeit. Ihr Spiel wirkt nach, weit über den Moment hinaus – und hat sie zu einer der wichtigen Schauspielerinnen ihrer Generation werden lassen. Aus all diesen Gründen hat die Fachjury einstimmig dafür votiert, Hilde Dalik für ihre außerordentlichen Verdienste um den österreichischen Film mit dem Großen Schauspielpreis der Diagonale 2026 auszuzeichnen.“

 

Stefanie Sargnagel und Hilde Dalik in Sargnagel – Der Film

Sargnagel – Der Film © Golden Girls Filmproduktion

BIOGRAPHIE
Hilde Dalik, geboren 1978 in Wien, wuchs in Niederösterreich auf und absolvierte ihre Schauspielausbildung am Konservatorium Wien sowie am The Actor’s Center in Rom. 2004 übernahm sie in Küss mich, Prinzessin! ihre erste Hauptrolle in einem Kinofilm. Am Theater machte sie sich einen Namen mit Produktionen wie Alma – A Show Biz ans Ende und Der Zerrissene am Tiroler Landestheater in Innsbruck. Ab 2006 war sie Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt, wo sie unter anderem in George Taboris Inszenierung von Mein Kampf auf der Bühne stand.
Dalik wirkte in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit, darunter Echte Wiener – Die Sackbauer-Saga, Contact High sowie in der ORF-Serie Die Lottosieger (2009–2012). Große Popularität erlangte sie in der Fernsehserie Vorstadtweiber, in der sie von 2016 bis 2022 die Rolle der Vanessa verkörperte. Für ihre Doppelrolle als beste Freundin der Hauptfigur wie auch skrupellose Extremversion von sich selbst in Sargnagel – Der Film wurde sie 2021 mit dem Diagonale-Schauspielpreis ausgezeichnet. Seit der 16. Staffel ist sie in der Serie Der Bergdoktor als Karin Bachmeier zu sehen.
Als Moderatorin präsentierte Hilde Dalik unter anderem auf Canal+ das Format StreamTalks, und 2024 servierte sie während ihrer Moderation der Diagonale-Eröffnung vor versammelter Filmbranche das Rezept für einen erfolgreichen österreichischen Film. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin engagiert sich Hilde Dalik seit vielen Jahren für soziale, integrative und humanitäre Projekte.

DER PREIS: ein Kunstwerk von Anita Leisz
Die Arbeit von Anita Leisz (*1973 in Leoben) beschäftigen sich mit dem Zusammenspiel von Material, Raum und Wahrnehmung. Durch präzise Eingriffe und reduzierte Formen überführt sie industrielle Materialien in neue Zusammenhänge und macht deren Oberflächen und Strukturen erfahrbar. Ihre Objekte entfalten im Raum eine stille, aber deutliche Präsenz und lenken den Blick auf feine Verschiebungen zwischen Funktion, Körper und Umgebung.

Anita Leisz bei der Galerie Meyer*Kainer

Ermöglicht durch:
legero united – the shoemakers | Initiator of con-tempus.eu

 

 

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