
Mit und ohne Simone
Spielfilm, AT 2025, DCP, 90 min, dOF + AD
Simone (Adele Neuhauser) und Walter (Axel Milberg) sind nach oder aufgrund von 40 Ehejahren heillos zerstritten. Eine Scheidung können sich die beiden nicht leisten, stattdessen liefern sie sich täglich einen Röschenkrieg. Das ändert sich schlagartig, als ihnen ein hoher Geldpreis ins baufällige Haus steht: Als „liebevollstes Paar reinen Herzens“ müssen sie nur gute Miene zum bösen Spiel machen und die Konkurrenz ausschalten. Drum prüfe, wer sich ewig bindet.
„Die Liebe ist kurz, die Ehe lang.“ Simone (Adele Neuhauser) weiß, wovon sie spricht, schließlich ist sie seit vierzig Jahren verheiratet. Der Spruch könnte aber auch von ihrem Mann Walter (Axel Milberg) kommen, mit dem sie hoffnungslos zerstritten ist. Immerhin haben sich die beiden darauf geeinigt, das gemeinsame Haus gerecht untereinander aufzuteilen, wovon rote Klebestreifen auf dem Boden und an den Wänden Zeugnis ablegen. Sogar ein Polster hat aufgrund ungerader Stückzahl dieses Trennungsschicksal erfahren. Eine Scheidung und getrennte Wege kommen für das traute Paar nämlich nicht infrage – das können sich der Zeichner und die Texterin aus Niederösterreich unglücklicherweise nicht leisten.
Ausgangspunkt der ORF-Beziehungskomödie
Mit und ohne Simone
ist also ein Röschenkrieg, in dem gleich zu Beginn die eine oder andere Gemeinheit ausgetauscht wird. Aber keine Sorge, wirklich garstig ist hier natürlich niemand, denn erstens – man ahnt es – können Simone und Walter in Wahrheit nicht ohneeinander, und zweitens wartet ein erheblicher Geldpreis auf die beiden: Gesucht wird per Ausschreibung in der lokalen Presse nach dem „glücklichsten und liebevollsten Paar reinsten Herzens“. Die auf Kreditrückzahlung drängende Bank und die nach Deutschland ausgewanderte Tochter könnten das Geld gut gebrauchen. Und während sich das queere Duo Maya und Mia mit seinem Podcast „Liebe Love Amore“ auf die Suche nach dem Traumpaar macht, bekommen Simone und Walter ernste Konkurrenz. Ob diese Ehe gerettet und das baufällige Haus gekittet werden kann? Das wird knapp. (Michael Pekler)
Buch: Harald Haller, Marc Brugger
Darsteller:innen: Adele Neuhauser, Axel Milberg, Karin Hanczewski, Petra Kleinert, Markus Meyer, Roland Koch, Petra Morzé, Lili Winderlich, Victoria Nikolaevskaja, Romeo Kaltenbrunner, Fabia Matuschek, Miriam Hie
Kamera: Sebastian Thaler
Schnitt: Benedikt Rubey
Originalton: Wolfgang Wanderer
Musik: Clara Luzia
Sounddesign: Laurenz Öllinger
Szenenbild: Ina Peichl
Kostüm: Isabella Derflinger
Weitere Credits: Casting: Nicole Schmied; Redaktion ORF: Sabine Renner-Lehner; Redaktion ARD: Franka Bauer (MDR)
Produzent:innen: Nikolaus Klingohr, Stephan Hönigmann, Ingrid Klingohr, Nils Klingohr
Produktion: Interspot Film
Weltvertrieb: ORF-Enterprise
Gefördert von: FISA – Filmstandort Austria
Land Niederösterreich Kultur
Uraufführung: Diagonale '26
Produktionsformat: digital








