
Dance with Me, Dad
Dokumentarfilm kurz, PL 2025, DCP, 28 min, OmeUSammelprogramm: Kurzdokumentarfilm Programm 4
„Meine problematischste Beziehung ist jene zu dir“, meint die Tochter zu ihrem Vater. Ein Homemovie über die Herausforderung ehrlicher Gespräche zwischen Eltern und erwachsenen Kindern. Wie kann die körperliche Innigkeit aus der Kindheit ins Erwachsenenleben hinübergerettet werden?
Draußen scheint die Sonne, eine junge Frau liegt im Bett, der Vater mäht den Rasen. Acht Minuten nach Beginn dieses dokumentarischen Homemovie, das in Polen spielt, fällt am Küchentisch der Satz: „Meine problematischste Beziehung ist jene zu dir.“ Sagt die Tochter zum Vater. „Das glaub ich nicht,“ antwortet der und wäscht seinen Teller ab. Damit wäre alles gesagt, würde die Tochter nicht, wie der Vater bemerkt, über alles reden müssen.
Dance with Me, Dad
entfaltet, zwischen zu wenig weich gekochten Kartoffeln, Fernsehrateshows und Bunzlauer Keramik, eine Studie über die Herausforderung ehrlicher Gespräche zwischen Eltern und ihren erwachsenen Kindern. Wie kann die körperliche Innigkeit aus der Kindheit ins Erwachsenenleben hinübergerettet werden? Was ist Ehrlichkeit? Ein natürliches Nebeneinander von abweichenden Vorstellungen, das sich sprachlich nicht lösen lässt? (Anna Katharina Laggner)
Buch: Małgorzata Goździk
Kamera: Magdalena Bojdo
Schnitt: Sabina Filipowicz
Sounddesign: Magdalena Bojdo, Małgorzata Goździk, Krzysztof Stasiak, Mateusz Stasiak, Adam Mart
Produzent:innen: Jerzy Kapuściński, Ewa Jastrzębska, Magdalena Tomanek
Produktion: Munk Studio – Polish Filmmakers Association
Gefördert von: Munk Studio – Polish Filmmakers Association, Polish Film Institute
Österreichische Erstaufführung: Diagonale '26
Produktionsformat: digital






