
Who’s Afraid of RGB
Innovatives Kino kurz, AT 2019, DCP, 8 min, kein DialogSammelprogramm: POSITION Billy Roisz 2
Who’s Afraid of RGB
lässt sich als Roisz’sche Verdichtung des Liebesfilms, Dramas, Melodrams lesen. Der Schwarzweiß-Film
Who’s Afraid of Virginia Woolf?
spiegelt sich in neun Augen und wird mit den Farben Rot, Grün und Blau überlagert. Die Arbeit entwickelt visuelle Metaphern, Denkbilder und mutiert zu einer Abfolge von Bewegungen, die den Wendungen gleicht, denen man in diesem Genre ausgesetzt ist.
Who’s Afraid of RGB
lässt sich als Roisz’sche Verdichtung des Liebesfilms, Dramas, Melodrams lesen. Für die Genrespielart steht
Who’s Afraid of Virginia Woolf?
(1966) ein – ein Film voller expressiver, unverarbeiteter, impulsiv-unkontrollierter Emotionalität. Diesen Schwarzweiß-Film – genauer: seine in neun Augen gespiegelten Bilder – bringt Billy Roisz mit den Farben Rot, Grün und Blau in einen Dialog und ruft darin auch Barnett Newmans Gemälde „Who’s Afraid of Red, Yellow and Blue“ auf. Roisz’ Arbeit entwickelt visuelle Metaphern, Denkbilder und mutiert zugleich – in der Zeit – zu einer Abfolge von Bewegungen, die den Wendungen gleicht, denen man in diesem Genre ausgesetzt ist: dem ruhigen, gespannten Beginn, den Ausbrüchen der Klarinette, der knalligen Farbigkeit des zweiten Teils, dem nicht erstickten, aber atemlos rauschenden Ende.
(Alejandro Bachmann)
Kamera: Dieter Kovačič
Schnitt: Billy Roisz
Musik: Billy Roisz, Susanna Gartmayer
Sounddesign: Billy Roisz
Weitere Credits: Konzept und Realisation: Billy Roisz; Tonaufnahmen: Dieter Kovačič
Weltvertrieb: sixpackfilm
Verleih in Österreich: sixpackfilm
Gefördert von: BKA – innovative film
Stadt Wien MA 7











