
Winter Blumen Garten
Innovatives Kino kurz, AT 2026, DCP, 28 min, OmeUSammelprogramm: Innovatives Kino Programm 2
Zwei Frauen tauschen filmische Briefe aus, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden. Heidrun, eine Wienerin, und Sara, eine kolumbianische Migrantin, leben zu unterschiedlichen Zeiten in der Stadt – ob in der Fiktion oder Realität ist dabei nicht immer eindeutig.
Heidrun und Sara tauschen filmische Briefe aus, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden. Die Bilder von Heidrun – einer Wienerin, die wir auf Archivaufnahmen sehen – verschmelzen derart mit der Stimme und den aktuellen Szenen von Sara, einer kolumbianischen Migrantin, die im Archiv des Filmmuseums arbeitet. Beide Frauen leben zu unterschiedlichen Zeiten in der Stadt und beobachten diese aus ihrer jeweiligen Perspektive und Lebenssituation – ob imaginiert oder real ist dabei nicht immer eindeutig.
Winter Blumen Garten
erzählt davon, dass Archive sprechen und dass sie Zufluchtsorte vor den geruchlosen und leeren Straßen der Stadt sein können. Hier fühlt sich Sara geborgen und kann sich ablenken, doch zugleich wächst in ihr der Wunsch, in Heidruns vergangene Welt einzutauchen: in Bilder, die voller Leben scheinen. Ein kurzer Essayfilm über das private und öffentliche Sammeln von Bildern und Erfahrungen – ob in der Gegenwart oder der Vergangenheit, ist dabei nicht immer eindeutig. (Naomi Wood)
Buch: Sara Piñeros
Darsteller:innen: Inés Koch, Ava Derndorfer, Renate Schweiger, Sara Piñeros Cortés
Kamera: Bon Alog, Sara Piñeros
Schnitt: Juan Carlos Sánchez, Alejandro Quiñones, Sara Piñeros
Originalton: Alejandro Quiñones, Juan Castañeda
Musik: Daphne x, Gabriela Gordillo
Sounddesign: Alejandro Quiñones
Weitere Credits: Mit Archivmaterial von Margret Veit, Friederike Brustmann, Franz Brustmann, Anna Srb, Renate Schweiger
Produzent:innen: Sara Piñeros Cortés, Carlos Velandia
Produktion: Ojo de Agua Cine (CO)
Koproduktion: Experimenta (CO)
Gefördert von: BMWKMS – innovative film
Stadt Wien MA 7
scriptLAB docu
Startstipendium für Filmkunst
Uraufführung: Diagonale '26
Produktionsformat: analog - 16mm











