
Planetenwerk
Innovatives Kino kurz, AT 2026, DCP, 28 min, OmeUSammelprogramm: Innovatives Kino Programm 4
In menschenleeren Einstellungen zwischen Hotel, Tunnel und der unruhigen Oberfläche des Meeres entfaltet
Planetenwerk
ein Spiel aus Stimme, Raum und Wahrnehmung. Lukas Marxt und Michael Petri verhandeln Mitgefühl, Kontrolle und Angst – und lassen Dokumentation in performative Erfahrung kippen.
Planetenwerk
beginnt mit der Andeutung dokumentarischer Beobachtung – und entzieht sich dieser fast augenblicklich. Verlassene Landschaften und die leeren Innenräume eines Hotels werden zu Nicht-Orten: funktional, austauschbar, ihrer Geschichte entleert. Doch diese Räume bleiben nicht neutral. Sie laden sich mit inneren Zuständen auf und werden zur Projektionsfläche.
Das Voice-over greift ordnend und zugleich irritierend ein und überlagert das Sichtbare mit inneren Bildern. Dadurch gerät die Wahrnehmung ins Schwanken: Innen und Außen, Stimme und Raum, Dokument und Projektion verschmelzen miteinander. Das Meer verbindet Hotel, Tunnel und Bühne zu einem fließenden Kontinuum.
Sechs Jahre nach
Ralfs Farben
kehren Lukas Marxt und Michael Petri an denselben Ort zurück und verändern die Perspektive. Die Grenze zwischen Bildproduktion und Bild wird porös. Wahrnehmung erscheint nicht als gegeben, sondern als verhandelbar. (Carl Christian Jamka)
Kamera: Michael Petri, Lukas Marxt
Schnitt: Michael Petri, Lukas Marxt
Sounddesign: Michael Petri
Weitere Credits: Tonmischung: Marcus Zilz; Beratung Montage: Vanja Smiljanić, Helena Sanders; Farbkorrektur: Michael Petri
Produzent:innen: Lukas Marxt
Produktion: s u n³b°u°r°s t FILM
Weltvertrieb: sixpackfilm
Verleih in Österreich: sixpackfilm
Gefördert von: FFA – Filmförderungsanstalt des Bundes
Uraufführung: Diagonale '26
Produktionsformat: digital










