
Metameat
Innovatives Kino kurz, AT 2026, DCP, 17 min, OmeUSammelprogramm: Innovatives Kino Programm 4
Vor dunklem Hintergrund heben sich Ausschnitte von Körpern ab, ähnlich wie Splitter, das „Metameat“: zerbrochen, verwachsen, vernarbt. Zerstückelung als Umarmung. Die Stimme von Sabine Marte liest ein Zitat von Friederike Mayröcker über das „System der Zerstörung“: geschnittene Worte.
Vor dunklem Hintergrund heben sich Körperteile ab, die wie „Fleischbrocken“ wirken. An den Stellen, an denen Haut und Raum aufeinandertreffen, entsteht eine neue Grenze, die sich ständig neu verschiebt, zerbricht, verwächst und vernarbt. Wo fängt der Körper an, wo hört er auf? Was ist dort, wo er sich öffnet und wieder schließt? Was macht den fragmentierten Körper zum Menschen, zum Tier oder zum Humanoiden? Je mehr sich die Körper ineinander verschränken und aneinander vorbeischieben, desto mehr tun es auch die Wörter: Sie bilden eine Toncollage, werden gerafft und gestaucht. Sabine Marte liest ein Zitat von Friederike Mayröcker über das „System der Zerstörung“: geschnittene Worte. Ein Film über die Zerstückelung von Wörtern, Körpern und Sprache. Und zugleich eine Umarmung. (Lisa Heuschober)
Buch: Sabine Marte
Darsteller:innen: Denise Palmieri, Tara Bauer, Katharina Gutlederer u.a.
Kamera: Lisbeth Kovačič
Schnitt: Sabine Marte
Musik: Sabine Marte, Sebastian Meyer
Sounddesign: Sebastian Meyer, Sabine Marte
Weitere Credits: Schnittassistenz: Oliver Stotz; Schnittberatung: Miriam Bajtala, Oliver Stotz; Farbkorrektur: Matthias Lindenthal; Grafik: Matthias Lindenthal; Expanded Multimedia-Programming: Oliver Stotz
Produzent:innen: Juliane Beer
Weltvertrieb: sixpackfilm
Verleih in Österreich: sixpackfilm
Gefördert von: Land Vorarlberg Kultur
Stadt Wien Kultur
BMWKMS
Uraufführung: Diagonale '26
Produktionsformat: digital








