
Was mit fröhlich Grimassen schneidenden Dorfkindern beginnt, wächst sich bald zu einem ziemlich ungemütlichen Szenario aus: Junge Schweine verenden, drei Halbstarke fingieren einen Unfall, das Dorffaktotum liegt reglos auf einer Bank. Lakonisch, ohne Schnörkel erzählt und umso wirkungsvoller.
Kamerafrau Angelika Spangel legt mit
Ein Unfall
ihre erste eigene Regiearbeit vor, die sogleich ihren Weg in den Kurzfilmwettbewerb der Berlinale fand. Was fröhlich beginnt, mit Grimassen schneidenden Dorfkindern, wächst sich bald zu einem ziemlich ungemütlichen Szenario mit Anklängen an
Twin Peaks
aus: Junge Schweine verenden, weil der Frischluftventilator versagt hat; drei halbstarke Jugendliche fingieren einen Unfall und verarschen eine Autofahrerin, die helfen will, aus der Ferne per Walkie-Talkie; das liebenswerte Dorffaktotum Gnasi liegt reglos auf einer Bank – tot? Wer von den Kindern traut sich, nachzuschauen? Das alles ist lakonisch, ohne Schnörkel erzählt und entfaltet gerade deshalb seine Wirkung. Und mit einem rätselhaften Brand auf einem Feld ergibt sich ein starkes Schlussbild. (Andreas Ungerböck)
Buch: Angelika Spangel, Sophia Wiegele
Darsteller:innen: Daniel Haidegger, Franz Spangel, Tobias Schuh, Fabian Schuh, Markus Rechberger, Maximiliam Wilhelm, Jakob Amon, Elias Richter
Kamera: Sophia Wiegele
Schnitt: Daniel Rutz
Originalton: Johannes Kollmann, Tilmann Rödiger, Franzesco Tacolli
Sounddesign: Johannes Kollmann, Simon Essl
Szenenbild: Uta Wiegele
Weitere Credits: Compositing Artist: Gerd Zimmermann; Grip: Matteo Obernosterer, Lukas Allmaier; Color Grading: Bernhard Schlick; Foley Artist: Andreas Schneider; Mischung: Rudolf Pototschnig
Produzent:innen: Shirin Hooshmandi
Produktion: Filmatelier Wien
Verleih in Österreich: Lemonade Films
Gefördert von: BMWKMS – innovative film
Stadt Wien MA 7
Land Niederösterreich Kultur
Uraufführung: Berlinale Shorts 2026
Österreichische Erstaufführung: Diagonale '26
Produktionsformat: digital


