Diagonale
Festival des österreichischen Films
24.–29. März 2020, Graz

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Flora
Spielfilm kurz, AT 1996, Farbe, 25 min., OmeU
Diagonale 2020

Regie, Buch: Jessica Hausner
Darsteller/innen: Claudia Penitz, Andreas Götz, John F. Kutil
Kamera: Robert Winkler
Produzent/innen: Martin Gschlacht

 

Erwachsenwerden beschäftigt Jessica Hausner in einer ihrer ersten Arbeiten, dem Kurzfilm Flora. In ihrem Langfilmdebüt Lovely Rita greift die Filmemacherin das Coming-of-Age-Thema erneut auf und legt mit ihrer Geschichte über ein pubertierendes Mädchen, das mit ihrer Sexualität alle überfordert, die alltägliche Beziehungslosigkeit bloß. Der Film ist die erste Produktion der coop99, die Hausner 1999 gemeinsam mit Barbara Albert, Antonin Svoboda und Martin Gschlacht gründete.

Flora ist blass und schüchtern. Sie trägt immer unmoderne Röcke und zu enge Blusen. Eine Übrigbleiberin. Jakob ist ein pickelgesichtiger Außenseiter. In der Tanzschule will keine mit ihm tanzen. Instinktsicher angelt er sich Flora: Er spürt die Artverwandtschaft. Sie halten einander fest an den Händchen, zwei Körner im All. Aber Attila ist attraktiv und beliebt. Das macht ihn begehrenswert. Eine Geschichte über das Erwachsenwerden eines jungen Mädchens, über ihre Irrwege auf der Suche nach Akzeptanz, Zugehörigkeit, Geborgenheit.
(Jessica Hausner)