Diagonale
Festival des österreichischen Films
16.–21. März 2021, Graz

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Rudern
Spielfilm kurz, AT 2019, Farbe, 36 min., OmeU
Diagonale 2020

Regie, Buch, Schnitt: Sophia Hochedlinger
Darsteller/innen: Levin Hofmann, Annelie Straub
Kamera: Michael Seidl
Originalton: Philipp Feichtinger, Vivian Bausch
Musik: Fatoni
Sounddesign: Philipp Feichtinger
Szenenbild: Katja Bozic
Kostüm: Katja Bozic
Produzent/innen: Sophia Hochedlinger
Produktion: Sophia Hochedlinger

 

Diagonale’20 – Die Unvollendete. Die Diagonale’20 wurde aufgrund der behördlichen Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 abgesagt.

Leon und Annika leben in einer netten Wohnung und in einer netten Blase, in der sie sich angesichts der Welt „da draußen“ zwar wohl, aber auch ohnmächtig fühlen. Auf Wikipedia finden sie ein Revolutions-Tutorial, und so wagen sie ihre ersten Babysteps (hinaus) in Richtung soziales Engagement. Ein liebevoll-ironischer Film einer Millennial über Millennials.

Leon und Annika sind Anfang zwanzig und leben in einer netten Wohnung, die sie kaum verlassen. Wozu auch? Nachrichten, Unterhaltung, Essen, Freund/innen kann man sich übers Internet ins Wohnzimmer holen. Und für politische Diskussionen hört man einen engagierten Podcast oder hält Monologe am Küchentisch. Da redet zumindest keine/r dazwischen. Die beiden könnten in ihrer lieblichen Blase wohl ewig so weiterblubbern, würde in ihnen nicht doch eine wachsende awareness für Veränderung keimen. Soziale Missstände, ökonomische Ungerechtigkeit, Gewalt und Klima. Die eigene Tatenlosigkeit macht Leon und Annika irgendwann Angst. Auf Wikipedia finden sie ein Tutorial, wie man eine Revolution startet (praktischerweise vom Wohnzimmer aus), und so kommen sie tatsächlich ins aktive Tun – und zum Verlassen ihrer Wohnung. Ein liebevoll-ironischer Film einer Millennial über Millennials.
(Katalogtext, az)