Diagonale
Festival des österreichischen Films
16.–21. März 2021, Graz

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Salad Days
Spielfilm kurz, DE 2019, Farbe, 25 min., OmeU
Diagonale 2020

Regie: Amina Krami, Nola Anwar
Buch: Nola Anwar, Amina Krami
Darsteller/innen: Stephanie Amarell, Moa Nilsson Bärbel Schwarz, Lina Reuber
Kamera: Arkadiy Kreslov
Schnitt: Raquel Caro Nuñez
Originalton: Tim Stephan
Musik: Fabian Wintersteller
Sounddesign: Robin Harff
Szenenbild: Chiara Stuto
Kostüm: Angela Queins
Produzent/innen: Kim Höver, Amina Krami, Nola Anwar
Produktion: antiplot Film

 

Diagonale’20 – Die Unvollendete. Die Diagonale’20 wurde aufgrund der behördlichen Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 abgesagt.

Die 17-jährige Julia verbringt ein paar Tage im Haus ihrer verstorbenen Großmutter, um mit ihrer Mutter den Haushalt aufzulösen. Instinktiv merkt sie, dass für sie der Abnabelungsprozess beginnt. Als Julia vom selbstbewussten Nachbarsmädchen Mariam zu einem nächtlichen Ausflug eingeladen wird, erlebt Julia sich selbst in fremder Weise. Sie ahnt, dass sie sich verändern wird.

„My salad days, when I was green in judgment, cold in blood“, spricht Cleopatra an einer Stelle in Shakespeares „Antonius und Cleopatra“. Tage der Jugend, bestimmt von unbeschwerter Neugier, aber auch von einschneidenden Veränderungen, sind Themen im Film von Amina Krami und Nola Anwar. Die 17-jährige Julia verbringt mit ihrer Mutter und ihrer jüngeren Schwester ein paar Tage im Haus der verstorbenen Großmutter, um den Haushalt aufzulösen. Julia spürt instinktiv, dass für sie persönlich ein Abnabelungsprozess beginnt. Sie zieht sich zurück, bis sie eines Nachmittags vom Nachbarsmädchen Mariam zu einem Ausflug eingeladen wird. Julia ist von Mariams selbstbewusster Art fasziniert. Während eines gemeinsamen nächtlichen Abenteuers erlebt sie sich in fremder Weise und beginnt zu verstehen, dass sie noch nicht sicher sein kann, wer sie sein wird.
(Katalogtext, az)