Diagonale
Festival des österreichischen Films
16.–21. März 2021, Graz

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Liebe Grüße aus Graz von Superstudio
Dokumentarfilm kurz, AT/DE 2019, Farbe, 25 min., OmeU
Diagonale 2020

Regie, Buch, Szenenbild: Bernd Trasberger
Darsteller/innen: Felix Obermair, Jan Senn, Massimo Vitiello, Stefan Gamper
Kamera: Vincent Seidl
Schnitt: Vincent Seidl
Originalton: Markus Seereiter
Musik: Martin Hornung
Sounddesign: Fabio Schurischuster
Kostüm: Waris Klampfer
Weitere Credits: Maske: Christina Lenz
Produzent/innen: Bernd Trasberger
Produktion: HENX

 

Diagonale’20 – Die Unvollendete. Die Diagonale’20 wurde aufgrund der behördlichen Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 abgesagt.

Um den Schreibtisch „Quaderna“, entworfen von Superstudio, haben sich vier junge Männer versammelt, die aus Büchern und Briefen lesen – eine von Bernd Trasberger aus den späten 1960er-Jahren in die Gegenwart gehobene Version der florentinischen Architektengruppe, die in Liebe Grüße aus Graz von Superstudio Einblicke in den eigenen theoretischen Komplex gewährt.

In der Mitte des Raumes: ein Exemplar des Schreibtischs „Quaderna“, den Superstudio einst für den Möbeldesigner Zanotta entwarf. Ein Stück von schlichter Form, über das ein quadratisches Raster gelegt ist. Das Objekt scheint in direkter Verbindung mit „Il Monumento Continuo“ zu stehen, das, auf dem Papier, als riesenhaftes Gebilde Graz umfassen sollte. Superstudio – die Gruppe um sechs florentinische Architekten – verwirklichte dafür „La Stanza di Graz“ anlässlich der legendären Ausstellung „Trigon 69“, die unter dem Motto „architektur und freiheit“ stand und im Rahmen des steirischen herbst 1969 gezeigt wurde. In Liebe Grüße aus Graz von Superstudio holt Bernd Trasberger vier Mitglieder von Superstudio in die Gegenwart. Junge Männer, die anhand von Briefen und Buchtexten nicht nur den eigenen theoretischen Visionen auf den Grund gehen, sondern auch den um sie entstandenen Mythos freilegen.
(Katalogtext, cw)