Diagonale
Festival des österreichischen Films
24.–29. März 2020, Graz

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Mein Bruder kann tanzen
Dokumentarfilm kurz, AT/DE 2019, Farbe, 60 min., OmeU
Diagonale 2019

Regie, Buch: Felicitas Sonvilla
Kamera: Nina Wesemann
Schnitt: Sebastian Schreiner
Originalton: Silvius Sonvilla
Musik: Silvius Sonvilla
Sounddesign: Silvius Sonvilla
Produzent/innen: Florian Brüning, Thomas Herberth
Produktion: Horse&Fruits
Koproduktion: HFF München, DE

 

Irgendwann ist ihr der Bruder abhandengekommen. Mit einem gemeinsamen Filmprojekt hofft die Regisseurin Felicitas Sonvilla, ihn zurückzugewinnen. Auf dem Roadtrip zu den Orten ihrer Kindheit ist die Kamera stets dabei. Radikal ehrlich und schonungslos intim verhandelt der Dokumentarfilm >em>Mein Bruder kann tanzen die Konflikte, Vorstellungen und Schwierigkeiten der beiden Sturköpfe. Was genau war eigentlich noch mal das Problem?

Irgendwann in den letzten Jahren ist ihr der Bruder abhandengekommen. Mit einem gemeinsamen Projekt hofft die Regisseurin Felicitas Sonvilla, Silvius zurückzugewinnen. Auf dem Roadtrip zu den Orten ihrer Kindheit ist die Kamera natürlich dabei und Teil des Konzepts. Radikal ehrlich und schonungslos intim verhandeln die Geschwister in Mein Bruder kann tanzen ihre Konflikte, Vorstellungen und Schwierigkeiten. Die gibt es in der Künstlerpartnerschaft zuhauf: Eigentlich will die Regisseurin ihren widerspenstigen Bruder inszenieren, der jedoch verweigert sich. Dabei braucht Felicitas ihn doch als Musiker für ihre Filme. Von Brüssel bis Helsinki wälzen die beiden Zukunftsfragen, saunieren, prügeln sich im Park und analysieren ihre Beziehung zu den Eltern. Zwei Sturköpfe. Was genau war eigentlich noch mal das Problem? Geschwister eben.
(Katalogtext, ast)