Diagonale
Festival des österreichischen Films
5.–10. April 2022, Graz

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Wanda – Jurassic Park
Musikvideo, AT 2020, Farbe, 4 min., kein Dialog
Diagonale 2021

Regie: Jasmin Baumgartner
Buch: Lorenz Uhl, Jasmin Baumgartner
Darsteller*innen: Lili Epply, Julia Franz Richter, Sofie Fatourechi, Lorenz Uhl
Kamera: Ioan Gavriel
Schnitt: Philipp Bittner
Musik: Wanda
Sounddesign: x
Szenenbild: Valentin Hämmerle, Jan Klamm
Kostüm: Pola Fendel
Weitere Credits: Koregie: Raoul Bruck Ausstattung: Valentin Hämmerle, Jan Klamm 2nd Unit, zusätzliche Bildgestaltung: Adrian Bidron B-Kamera: Roland Kluger Steadicam: Fabian Meller, Benedict Heinzl 1. Kameraassistenz: Andreas Varga 2. Kameraassistenz: Andreas Watzek DIT: Felipe Kolm Oberbeleuchter: Bernhard Somera Best Boy: Philip “Pipo” Fuhs Beleuchter: Valentin Bernauer Dennis Dornstauder, Darryl Oswald, Maximilian Smoliner, Sebastian Fialkiewicz, Simon Graf, Stefan Binder Farbkorrektur: Lee Niederkofler Maske: Jacqueline Daume, Lara Rindler Produktionsassistent: Michael Tomaschek Catering: Anna Sautner VFX: Marcos Medvedov Zaubermeister: Philipp Schimanko Setfotograf: Simon Graf Kameraverleih: Stöger Kameras GmbH, AV-Professional GmbH, DigiRental Wien Lichtverleih: Peter Dopplinger Filmgeräteverleih
Produzent*innen: Kata Fohl

 

Lachende Gesichter, Freundschaft, Sternenhimmel, Exzess, schlechte Entscheidungen, Einsicht und Hoffnung. Die Wiener Paradepopper von Wanda besingen den metaphorischen Jurassic Park als eine Allegorie der Flüchtigkeit der Existenz. Ein Mini-Roadmovie, welches die kryptischen Zeilen von Frontmann Michael Marco Fitzthum in einem verträumten In-the-hood-Video würdevoll in Szene setzt.

Lachende Gesichter, Freundschaft, Sternenhimmel, Exzess, schlechte Entscheidungen, Einsicht und Hoffnung; ein Gefühl von Aufbruchsstimmung und ein sehnsüchtiger Blick nach vorn versinnbildlichen sich in diesem Stück Mikro-Musikkino nach der Vision von Jasmin Baumgartner. Die pittoresken Locations, die charmanten Performances und ein durch die Bilderwelten vermittelter subtiler Vibe verruchter Wiener Urbanität stehen dem Titel wie der Band gut zu Gesicht, wirken authentisch und sind genussvoll anzusehen. Ausgelassenheit, Buntheit, Bewegung, Gesichter und das Leuchten der Augen und der Stadt spielen die Hauptrollen in diesem ausufernden In-the-hood-Video zwischen Casinos, Kanälen, Dächern und U-Bahn. Die Band kann sich glücklich schätzen, ihre spezielle Form von Slacker-Poesie so sympathisch, unprätentiös und in ihrer reinsten Form visualisiert zu wissen.
(Katalogtext, pw)