Diagonale
Festival des österreichischen Films
16.–21. März 2021, Graz

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Elite
Innovatives Kino kurz, AT 2019, Schwarzweiß, 2 min., stumm
Diagonale 2020

Regie, Kamera: Friedl vom Gröller
Produzent/innen: Friedl vom Gröller

 

Diagonale’20 – Die Unvollendete. Die Diagonale’20 wurde aufgrund der behördlichen Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 abgesagt.

Paare beim Standardtanz, Schrittübungen in Reih und Glied. Lea Kalinna im Abseits, sie tanzt allein in freien Bewegungen. Ihr gehört die Großaufnahme – und sie erwidert den Blick. Die Verschwisterung von Solistin und Apparatur mündet im entfesselten Tanz der Handkamera. Ein ekstatischer Licht-Bild-Taumel, der Körper, Welt und Geist in Bewegung setzt.

Paare beim Standardtanz, Schrittübungen, eine gesichtslose Gesellschaft in Reih und Glied. Lea Kalinna im Abseits, sie tanzt allein, ohne Führung eines Mannes, in freien und raumgreifenden Bewegungen. Ihr gehört die Großaufnahme – und sie erwidert den Blick. Die Verschwisterung von Solistin und Apparatur mündet im entfesselten Tanz der Handkamera. Ein ekstatischer Licht-Bild-Taumel, der Körper, Welt und Geist in Bewegung setzt.
(Katalogtext, mk)

Der Film könnte auch heißen „Anders als die anderen“ oder „Ein Fest für die S-8-Kamera“. Was das menschliche Auge nicht kann, kann mein künstliches. (…) Die S-8-Kamera zeigt uns, was Leas Hände sähen, hätten sie Netzhäute. Lea sitzt allein im Schatten, Lea öffnet die Augen und sieht mit silbernem Blick in die Kamera. Gruppe oder Individuum, ein Pavillon in Buenos Aires …
(F. v. G.)