| Diagonale ’26 | Trailer |
Eine Koproduktion von Diagonale und Kunsthaus Graz
Willkommen im Jahr 2026 bei der Diagonale! Um pünktlich vor Ort zu sein, bedarf es bekanntlich einer zuverlässigen Reisemöglichkeit in die steirische Landeshauptstadt. Haben Sie wie in Die Zeitmaschine einen altmodischen Hebel umgelegt und dabei bunte Lämpchen blinken gesehen? Haben Sie es wie in Deep Space Nine mit einem Transporterstrahl versucht? Oder sind Sie wie in Die Zeitreisenden durch ein Zeitportal gesprungen und direkt vor dem Kunsthaus gelandet? In Die paradoxe Begegnung am 18. März 2026 ist jedenfalls alles möglich, denn der Medienkünstler Michael Gülzow hat nicht nur einen, sondern gleich drei fantastische Diagonale-Trailer gefertigt und lädt mit diesen Klassikern aus der Film- und Fernsehgeschichte zu einer wundersamwitzigen Zeitreise ein. Am Ende führen natürlich alle Wege nach Graz.
Konzept/Regie: Michael Gülzow | Kamera: Arthur Summereder | Produktionsleitung/Ton: Jennifer Mattes | Kostümbild: Johanna Pflaum | Beleuchtung: Fabian Czerszinski | Maske: Stephanie Schreiber | Assistenz: Cristina Rüesch | Mit: Clemens Berndorff, Sissi Reich, Anna Rieser, Maximilian Sellner
Ausstellung im Kunsthaus Graz:
Michael Gülzow
Das Tor zur Unwirklichkeit
Was, wenn wir uns mühelos zwischen Nachrichten, Science-Fiction und Fake-Welten hin- und herbewegen könnten? In Michael Gülzows Videoinstallation reisen wir mit den Protagonist:innen durch Zeit und Realitäten. Der Filmemacher untersucht die mediale Konstruktion von Wahrheit und verwischt durch die Montage von Found Footage und eigenem Material Realität und Fiktion. Humorvoll macht er die Mechanismen der Manipulation sichtbar und dekonstruiert postfaktische Narrative. Kuratiert von Martin Grabner.
Midissage: Do 12. März, 18 Uhr
Ausstellungsdauer: bis 29. März 2026
Michael Gülzow

Michael Gülzow im Oktober ’25 © Paul Pibernig
Michael Gülzow, geboren 1982 in Kiel, lebt und arbeitet in Wien. Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Constanze Ruhm und Harun Farocki sowie an der Muthesius Kunsthochschule Kiel bei Stephan Sachs und Else Gabriel. 2025 erhielt er den Diagonale-Preis für Innovatives Kino der Stadt Graz. In seinem ausgezeichneten Film Der tote Winkel der Wahrnehmung verwischt er humorvoll die Grenze zwischen Fiktion und Dokumentarischem und dekonstriert „die Mechanismen von Manipulation – und damit auch die Funktionsweise von Verschwörungsmythologien“, so die Jury von 2025.