Diagonale
Festival des österreichischen Films
16.–21. März 2021, Graz

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The Semiotic Machine
Innovatives Kino kurz, AT 2018, Farbe, 6 min., OmeU
Diagonale 2020

Regie, Buch, Kamera, Schnitt: Michael Heindl
Darsteller/innen: Claudia Sykora-Bitter, Mara Sykora, Karin Grünauer, Krisztina Kálmánchey, Manuela Mayer, Michael Sautner, Tobias Schmidhammer
Produzent/innen: Michael Heindl

 

Diagonale’20 – Die Unvollendete. Die Diagonale’20 wurde aufgrund der behördlichen Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 abgesagt.

In einer Bibliothek dient der Bücherwagen als Informationsträger. Zerlegt man ihn in Segmente, setzt ihn neu zusammen und in eine neue Umgebung, so entsteht ein Objekt mit anderer Bedeutung. Gewitzte Reflexion über semiotische Prozesse und das Verhältnis von Realität, Film und Rezipient/in. Eine lustvolle Feier der Potenziale des Films und seiner genuinen Mittel.

In einer Bibliothek dient der Bücherwagen als Informationsträger. Zerlegt man ihn in einzelne Segmente, setzt ihn neu zusammen und zudem in eine neue Umgebung, so entsteht ein Objekt mit anderer Bedeutung. Experimentierfreudig spielt die Videoarbeit The Semiotic Machine diese Transformation wiederholt durch und erprobt die Neuinterpretation der Objekte im städtischen Raum. Michael Heindls wortwörtliche Demontage ordnungsstiftender Zeichen ist eine amüsant-einfallsreiche Veranschaulichung semiotischer Prozesse und eine lustvolle Huldigung an die Potenziale des Films, die Schnitt und Montage als dessen genuine Mittel feiert. Im Spannungsfeld von vorfilmischer Realität, filmischen Repräsentationsmechanismen und Rezipient/in.
(Katalogtext, mk)