Diagonale
Festival des österreichischen Films
16.–21. März 2021, Graz

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The Flackl Experience
Dokumentarfilm kurz, AT 2019, Farbe, 12 min., OmeU
Diagonale 2020

Regie, Buch, Kamera, Sounddesign, Szenenbild: Thomas Zuber
Darsteller/innen: Alfred Flackl, Christl Flackl, Wolfgang Männer, Eva Gruber, Ursula Hörl, Andi
Schnitt: Thomas Zuber, Julia Schwanzer
Originalton: Julia Schwanzer
Produzent/innen: Thomas Zuber, Julia Schwanzer

 

Diagonale’20 – Die Unvollendete. Die Diagonale’20 wurde aufgrund der behördlichen Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 abgesagt.

Einer der außergewöhnlichsten Kunstsammler Österreichs lebt in Reichenau an der Rax. Und nur wenige kennen ihn: Alfred Flackl. Binnen vieler Jahrzehnte hat er sein Hotel Flackl-Wirt mit Hunderten von Bildern ausgeschmückt. „Das Schreckliche und das ganz Tolle“ findet sich hier. Katzen in Öl, Obskures, Teures und weniger Teures. Flackls Kunstverständnis scheint grenzenlos. Thomas Zuber hat ihn für seine Diplomarbeit aufgesucht.

In Reichenau an der Rax steht das Hotel Flackl-Wirt. Hoteldinge lassen sich hier verrichten. Und mehr: Zwischen achthundert und tausend Bilder und Skulpturen sind ausgestellt und können besichtigt werden. Katzen in Öl und Schraffuren, Wälder, Sonnenuntergänge, Obskures, Kitschiges, Teures und weniger Teures. „Das Schreckliche und das ganz Tolle“, fasst ein Gast das sich Präsentierende zusammen. Die Ausstellung folgt keiner Linie, das Kunstverständnis von Wirt und Sammler Alfred Flackl scheint schier grenzenlos. Obschon: Christl Flackl, seine Exfrau, hat ein Arrangement vorgenommen. Dennoch hat man es mit einer überbordenden Erfahrung zu tun, auf die Thomas Zuber in seinem Film, der Teil einer Diplomarbeit ist, einlädt. Ab Graz sind es nur 110 Kilometer bis zu den besonderen Fluren.
(Katalogtext, cw)