Diagonale
Festival des österreichischen Films
5.–10. April 2022, Graz

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Cults & Cucumbers
Dokumentarfilm kurz, AT 2020, Farbe+SW, 25 min., eOF
Diagonale 2021

Regie, Buch, Kamera: Josephine Ahnelt
Schnitt: Anna Kirst
Musik: Konohana Family
Produzent*innen: Josephine Ahnelt

 

Am Ende einer romantischen Beziehung in Japan begegnet Josephine Ahnelt der Konohana-Familie, die sich am Fuß des Mount Fuji angesiedelt hat, um einen nachhaltigeren, von den Beschleunigungen des Kapitalismus losgelösten Lebensstil zu pflegen. Für einen gewissen Zeitraum wird die Filmemacherin Teil dieser Gruppe und versucht doch auch, sie kritisch zu hinterfragen.

Nach dem Ende einer romantischen Beziehung in Japan entscheidet sich Josephine Ahnelt, vorerst dortzubleiben. Kurze Zeit später begegnet sie der Konohana-Familie, einem Kollektiv von Männern, Frauen und Kindern, das sich am Fuß des Mount Fuji angesiedelt hat, um einen nachhaltigeren, von den Beschleunigungen des Kapitalismus losgelösten Lebensstil zu pflegen. Für einen gewissen Zeitraum wird die Filmemacherin Teil dieser Gruppe, nicht ohne sie auch kritisch zu hinterfragen. Cults & Cucumbers ist das Dokument eines paradoxen Unterfangens: In der Aneinanderreihung kürzester Bildfragmente aus dieser Zeit und einer Tonspur, die ununterbrochen analysiert und hinterfragt, um den Eindrücken eine Ordnung zu geben, artikuliert sich ein Zwist, den man guten Gewissens als zeitgenössisch bezeichnen könnte: Auf der Suche nach Alternativen und zugleich durchdrungen von permanenter Vorsicht ist alles immer nur Versuch und selten Versenkung.
(Katalogtext, ab)