Diagonale
Festival des österreichischen Films
8.–13. Juni 2021, Graz

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Im Universum geht keiner verloren
Spielfilm kurz, DE 2021, Farbe, 38 min., OmeU
Diagonale 2021

Regie: Franziska Pflaum
Buch: Franziska Pflaum, Julia Müller
Darsteller*innen: Cathleen Buchholz, Romina Küper, Abid Alhusayyan, Gabriele Gysi, Jürgen Bierfreund, Janne Gregor, Awras Brefky, Paul Lux, Sofie Hofmann, Ali Ahmadi, Jakob D’Aprile, Dynes Kopietz, Naela Zukari, Susann Alhusayyan, Aya Alhusayyan, Patric Tavanti, Dennis Fischer, Julia Müller, Mark Loewenberg, Motte Loewenberg, Pia Brecht, Gaith Alhusayyan
Kamera: Nico Mews
Schnitt: Friederike Hohmuth
Originalton: Christoph Kozik, Vincent Zegvelt
Musik: Jachym Kovar
Sounddesign: Christoph Kozik
Szenenbild: Rafael Loß
Kostüm: Johanna Pflaum
Weitere Credits: Konzept: Julia Müller Aufnahme­leitung: Johannes Schmid Regieassistenz: Awras Brefky, Sofie Hofmann, Dynes Kopietz Kameraassistenz: Steve Kreis 2. Kameraassistenz: Dustin Hoffmann Oberbeleuchter/innen: Felix Harmuth, Joanna Piechotta Beleuchter/innen: Awras Brefky, Dynes Kopietz, Lukas Kaiser, Thomas Lehner Nebelmaschine: Lukas Kaiser Szenographie: Rafael Loß Szenographieassistenz: Naela Zukari, Jekatharina Wenzel, Pia Brecht, Ingrid Waldberg, Dustin Hoffmann Kostümassistenz: Sofie Hofmann Assistenz Maske: Pia Brecht, Sofie Hofmann Tonassistenz: Erik Hildebrand Schauspielcoach: Volkram Zschiesche VFX: Michael Gülzow VFX Assistenz: Gregor Müller Farb­korrektur: Nico Mews, Perdu Film Titeldesign: Phillip Schöll Catering: Mohammad Alhamwi, Lukas Kaiser, Mohammad Kabouk Tiertrainer: Filmtierschule Harsch Pädagogische Betreuung: Janina Kolke, Steffen Sklebitz, Mohammad Alhamwi Rettungsschwimmer: Steffen Sklebitz Ehrenamtliche Helferin: Elena Fantasia
Produzent*innen: Julia Müller, Ole Böttcher, Johannes Schmid, Patric Tavanti
Produktion: Caritas Berlin (DE)
Koproduktion: Vimmerby Film

 

Getrieben von der Tristesse und der Einsamkeit des Dorflebens verliert sich die zwölfjährige Lilli meist in ihren eigenen Erinnerungen an vergangene Glücksmomente. Im Universum geht keiner verloren ist eine anrührende Coming-of-Age-Story und zugleich eine essayistische Suche nach der Welt hinter dem Foto – dem Ort, an dem Leben und Tod die Rollen tauschen.

In unseren Träumen und Erinnerungen können wir die Zeit austricksen. Wir können sie drehen, wie wir wollen, zurückspulen und einfrieren. Dort kann man das Glück festhalten, genau wie in einer Fotografie. Davon ist die zwölfjährige Lilli überzeugt, die sich – getrieben von der Tristesse und der Einsamkeit des Dorflebens – die meiste Zeit in ihren Erinnerungen an vergangene Glücksmomente verliert: als ihre Oma noch nicht tot, ihr Opa nicht krank und der Sommer am Waldsee noch endlos lang war. Die beginnende Pubertät, die abwesende Mutter und die Dauerpräsenz des Todes setzen der Heranwachsenden zu. Franziska Pflaums brillanter Streetcast setzt sich aus zwanzig Kindern und Jugendlichen des Caritas-Jugendzentrums Magda in Berlin­-Lichtenberg zusammen, die nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera mitwirkten. Im Universum geht keiner verloren ist eine anrührende Coming-of-Age-Story und zugleich eine essayistische Suche nach der Welt hinter dem Foto – dem Ort, an dem Leben und Tod die Rollen tauschen. Ein melancholisches Spiel mit dem Material, auf dem all die (schönen) Erinnerungen gespeichert sind.
(Katalogtext, ast)