Diagonale
Festival des österreichischen Films
16.–21. März 2021, Graz

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Losgelassen - Jugend in Graz
Dokumentarfilm kurz, AT 1986, Farbe, 26 min., dOF
Diagonale 2020

Regie: Rene Brueger
Kamera: Josef Neuper, Franz Posch, Joe Malina
Schnitt: Heinz Erhart
Musik: Reinhard Weixler, Andreas Beit
Weitere Credits: Klavier: Martina Kratzer
Produktion: pre tv

 

Drei Filmdokumente reflektieren auf unterschiedliche Weise eine zentrale Frage des Urbanen: Welchen Spielraum haben junge Menschen in von Technologisierung und Reglementierung geprägten Satellitenstädten und Großsiedlungen, sich eigene Räume performativ anzueignen? Gustav Deutschs erster Film erlaubt einen ethnografischen Blick auf die Rituale Jugendlicher. Robert Dornhelms Reportage und Rene Bruegers Kurzfilm sind einzigartige Zeitdokumente der Jugendkulturen und der intergenerationalen Konflikte der 1970er- und 1980er-Jahre in Wien und Graz.

Dieser Film wäre bei der Diagonale'20 im Sammelprogramm „Whose Streets? Our Streets!“ im historischen Special Sehnsucht 2020 – Eine kleine Stadterzählung zu sehen gewesen.

Zuletzt ein Sprung in die 1980er-Jahre und die Steiermark: „Für die Jugendlichen wird hier viel zu wenig gemacht … Graz ist Pensiopolis!“, lautet ein Statement aus Rene Bruegers einzigartigem Videodokument der Grazer Jugendszene und -bewegungen der 1980er-Jahre. Auch hier die Frage „Wo sind unsere Räume?“, gestellt im Grazer Stadtpark, in Cafés, in der Innenstadt und in Discos und Konzertlokalen.
(Katalogtext, Michael Loebenstein)

„Whose Streets? Our Streets!“
Irgendwann einmal … Probleme der Jugendlichen in Großsiedlungen (R: Robert Dornhelm, AT 1973)
Jugendzentrum Per-Albin-Hansson-Siedlung Ost (R: Gustav Deutsch, AT 1977)
Losgelassen – Jugend in Graz (R: Rene Brueger, AT 1986)