Diagonale
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Festival des österreichischen Films
7. – 12. April 2027, Graz

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Gay by Nature
Spielfilm kurz, AT 2026, Farbe, 21 min., OmeU
Diagonale 2026

Regie: Isa Schieche, Helen Weber
Buch: Isa Schieche
Darsteller:innen: Helen Weber, Isa Schieche, Stefanie Oberhoff, Niklas Bardeli, Jakob Stöger, Martina Wegener, Kora Riecken, Sebastian Doplbaur
Kamera: Helen Weber, Isa Schieche
Schnitt: Isa Schieche
Originalton: Helen Weber
Musik: Voiler, Kristina Pia Hofer
Sounddesign: Katharina Pichler
Kostüm: Isa Schieche
Weitere Credits: Grafik: hammer (Jana Hofmann); Color Grading: Michael Seidl
Produzent:innen: Isa Schieche, Helen Weber
Produktion: Isa Schieche

 

In naher Zukunft brechen zwei lesbische Katzenmenschen aus ihrem Gehege aus, um sich in der Welt zu tummeln. Ein eklektischer, queerer und posthumanistischer Trip, auf dem das Sehenlernen aus (Menschen-)Katzenaugenschlitzen der erste Schritt zum antifaschistischen Widerstand wird.

In naher Zukunft brechen zwei lesbische Katzenmenschen bzw. Menschenkatzen, Lore (Helen Weber) und Mauz (Isa Schieche), aus ihrem Gehege aus, um sich in der Welt zu tummeln. Die beiden sind Resultate von Experimenten im Jahr 2033, die anstelle von gewünschten Übermenschen queere und dazu noch antifaschistische Tierwesen hervorbrachten: „Mein Herz schlägt für Frau’n wie die Faust den Fascho“, singt Lore zu wogenden Untertiteln und in Froschaugenoptik im Stil klassischen Gesangs, während der eklektisch-frivole Film sonst von elektronischer Musik vorangetrieben wird. Gegen das cis-heteronormative Patriarchat und den Faschismus unserer Tage: filmisch-formale, sexuelle und speziezistische Diversität. Durch (Menschen-)Katzenaugenschlitze sehen heißt antifaschistisch werden und lernen, die Welt wieder mehr genießen zu können. (Philipp Stadelmaier)

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