Diagonale
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Festival des österreichischen Films
7. – 12. April 2027, Graz

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Am Rande der Landebahn
Dokumentarfilm kurz, AT/RO 2026, Farbe, 19 min., OmeU
Diagonale 2026

Regie, Kamera: Gabriel Tempea
Buch: Gabriel Tempea nach einer Idee von Alexandru Munteanu
Schnitt: Birgit Bergmann, Gabriel Tempea
Sounddesign: Claus Benischke-Lang
Produzent:innen: Alexandru Munteanu, Gabriel Tempea
Produktion: Kulturverein Bild und Zeit

 

Auf einem stillgelegten Flugplatz in der südrumänischen Ebene gründet ein Abt ein Kloster. In strategischen Fragen nationaler Sicherheit zeigt er sich ebenso bewandt wie in kirchlichen Angelegenheiten. So ganz geistlich will es auf der Landebahn Gottes dann doch nicht zugehen.

Richtig geistlich will es auf der Landebahn dann doch nicht zugehen. Wenn ein Abt, der in strategischen Fragen nationaler Sicherheit ebenso bewandt ist wie in der Sache Gottes, auf einem noch nicht ganz aufgelassenen Flugplatz, auf dem sich früher auch ein Waisenhaus befand, ein Kloster errichtet, tauchen Fragen auf: Wie viele Leben kann eine Landebahn haben? Ist ein Abt ein General? Und welche Art von Synkretismus wird hier in der südrumänischen Ebene betrieben? Der Schlüssel zu den Antworten liegt in der Biografie eines Mannes, der schon immer Gott zugewandt war, aber 18 Jahre seines Lebens in der Rüstungsindustrie zubrachte und vielleicht selbst nicht weiß, wo seine Loyalitäten liegen – sowie in der Geschichte eines Landes, das besonders in den Neunzigerjahren großen Umbrüchen ausgeliefert war. Als Vergangenheitsbewältigung zwischen realsozialistischem Tand und orthodoxem Pomp beantwortet Am Rande der Landebahn eine der wichtigsten Fragen: Die Landebahn Gottes liegt in der Walachei. (Raphael Stüdeli)

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