Diagonale
Festival des österreichischen Films
13.–18. März 2018, Graz

 

 

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Wie passen eine Bank und ein Filmfestival zusammen? Interview mit Gerhard Fabisch

Mit der Steiermärkischen Sparkasse hat die Diagonale einen neuen Hauptsponsor und starken Partner in der Region gewonnen. Seit mehr als 190 Jahren steht die Steiermärkische Sparkasse für eine wirtschaftlich erfolgreiche Idee, die auf einem gemeinnützigen Gründungsgedanken basiert. Das Engagement für die Gemeinschaft und der Mut, neue Wege zu beschreiten, um Zukunft aktiv mitzugestalten, sind Prinzipien, die sich bis heute bewährt haben. Einer dieser Wege führt fortan gemeinsam ins Kino. Wie eine Bank und ein Filmfestival zusammenpassen, erklärt Gerhard Fabisch – Vorstandsvorsitzender der Steiermärkischen Sparkasse – im Interview.

Sebastian Höglinger, Gerhard Fabisch, Peter Schernhuber. Foto: Margit Kundigraber

Sebastian Höglinger, Gerhard Fabisch, Peter Schernhuber. Foto: Margit Kundigraber

Wie passen eine Bank und ein Filmfestival zusammen? Was verbindet die Steiermärkische Sparkasse und die Diagonale?
Gerhard Fabisch: Die Steiermärkische Sparkasse ergänzt mit diesem Sponsoring ihr Kulturportfolio und sieht hinsichtlich der langjährigen Erfahrungen der Diagonale und der Steiermärkischen Sparkasse in ihren Kernaufgaben einen gegenseitigen Lerneffekt durch ihre künftige Zusammenarbeit. Im Bereich Filmkultur gibt es somit eine breitere Abdeckung, da wir bisher „nur“ das Mountainfilm International Filmfestival Graz unterstützen. Mit ihrem Sponsoring unterstreicht die Steiermärkische Sparkasse gleichzeitig die bedeutende Rolle der österreichischen Filmwirtschaft. In keinem anderen Bundesland gibt es ein vergleichbares Filmfestival. Die Diagonale hat eine hohe Qualität und eine hohe Seriosität – ein Anspruch, den auch die Steiermärkische Sparkasse in der täglichen Zusammenarbeit mit ihren Kunden und Kundinnen an sich stellt. Wir sind auf den gemeinsamen kulturellen Weg schon sehr gespannt.

Was hat die Steiermärkische Sparkasse davon, wenn sie Kultur fördert?
Gerhard Fabisch: Kultur ist sinnlich und Kulturförderung sinnvoll. Die Steiermärkische Sparkasse hat eine lange Tradition als Partner des heimischen Kulturlebens. Wir sehen Kultur als die Würze des Lebens und kümmern uns nicht nur um das Geldleben unserer Kunden und Kundinnen, sondern unterstützen auch ausgewählte kulturelle Projekte und den damit verbundenen Kulturgenuss. Durch die Unterstützung von Festivals tragen wir zu einem lebendigen Dialog in unserer Gesellschaft bei. So kann aus Kreativität, Innovation und Individualität viel mehr werden als programmatische Schlagworte. Das permanente Engagement und eine kritische Auseinandersetzung mit kulturellen Themen spiegelt auch den Sparkassengedanken wider: Was zählt, sind die Menschen.

Ihre soziale Verantwortung nimmt die Steiermärkische Sparkasse ernst. Auch die Diagonale setzt mit ihrer Initiative #denktweiter auf Nachhaltigkeit. Weshalb ist es wichtig, soziale und ökologische Themen ins Zentrum zu rücken?
Gerhard Fabisch: Seit ihrer Gründung im Jahr 1825 ist die Steiermärkische Sparkasse mit der Steiermark und ihren Menschen verbunden. Diese Verbundenheit sollte schon bei der Namenswahl zum Ausdruck kommen. Die Steiermark braucht Unternehmen, die ökologische und damit gesellschaftliche Verantwortung für die Region übernehmen. Für die Steiermärkische Sparkasse ist das verantwortungsbewusste Umgehen mit der Umwelt ein wichtiger Bestandteil ihrer Unternehmenspolitik.