Diagonale
Festival des österreichischen Films
13.–18. März 2018, Graz

Statement von Kulturstadträtin Lisa Rücker

Frau Stadträtin Rücker, warum ist Ihnen der Diagonale-Preis ein Anliegen?
Weil der österreichische Film eine enorme Vielfalt an Talenten bietet, deren Anerkennung und Würdigung für mich ein klarer kulturpolitischer Auftrag ist. Gerade in den Experimental-, Animations- und Kurzfilmen zeigt sich das Potenzial und eine spannende Querverbindung hin zu anderen Sparten der heimischen Kunst.

© Diagonale/Martin Stelzl

Kulturstadträtin Lisa Rücker bei der Diagonale-Eröffnung 2015 © Diagonale/Martin Stelzl

Was wünschen Sie dem österreichischen Film?
Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Präsentationsfläche. Die künstlerische Qualität der österreichischen Produktionen wird oft außerhalb unseres Landes eher erkannt als im eigenen Land – vor der eigenen Haustür.

Und welche Rahmenbedingungen braucht es Ihrer Meinung nach, um die vielstimmige österreichische Filmlandschaft zu erhalten?
Die Verbesserung der Produktionsbedingungen, eine verstärkte Förderung des Nachwuchses und ein klares finanzielles Bekenntnis durch einen Rückfluss aus den ORF-Gebühren und mehr Produktionen durch den ORF.