Diagonale
Festival des österreichischen Films
13.–18. März 2018, Graz

Specials

Zur Person

Mit der Reihe „Zur Person“ betritt die Diagonale Neuland. In dieser Programmschiene werden jene gewürdigt, deren markante Handschriften für das heimische Filmschaffen wegweisend sind: Regisseur/innen, aber auch Produzent/innen, Cutter/innen, Kinobetreiber/innen, Kritiker/innen etc. Den Auftakt macht Gabriele Kranzelbinder mit ihrem facettenreichen Portfolio als Filmproduzentin, Mentorin, Wegbegleiterin, Vorreiterin und Identifikationsfigur. Zur Person …

 

 

 

Österreich: zum Vergessen

Seit der ersten Ausgabe rahmen historische Spezialprogramme den Filmwettbewerb der Diagonale. Gegenwärtig kommt diesen erhöhte Dringlichkeit zu, weisen sie doch auch auf die Kehrseite der Kinodigitalisierung hin; auf das Verhältnis des Gegenwartskinos zu seiner Geschichte, geprägt vom Schwinden historischer Kopien und der zugehörigen Abspielstätten. In ihrer Befragung unseres filmischen Erbes ermöglichen die im Rahmen der Diagonale präsentierten filmhistorischen Spezialprogramme nicht nur zahlreiche (Wieder)-Entdeckungen. Es geht immer auch um eine Verschiebung der Perspektiven und darum, neue Zusammenhänge im Hinblick auf das Medium Film und die Vergangenheit offenzulegen. Und es geht auch darum, einem jungen Publikum die Gelegenheit zu bieten, Filme, die zum österreichischen Kulturerbe gehören und nur noch selten gezeigt werden, im Kino zu erleben.
Zum filmhistorischen Programm …

 

 

In Referenz

Noch nie konnten weltweit mehr Filme zeitgleich und allerorts gesehen werden — eine Feststellung, die mittlerweile ein Gemeinplatz ist. An sich erfreulich, könnte man meinen, aber die Inflation des bewegten Bildes entpuppt sich auch als Krux, geht sie doch häufig mit einer Verflachung von Bedeutung einher. Nicht selten bleibt es Festivals, Cinémathèquen und Kinos mit Programmanspruch vorbehalten, Film in größeren Zusammenhängen zu positionieren, historische Referenzlinien aufzuzeigen oder Filme vor dem vorzeitigen Vergessen zu bewahren.
Die Schiene „In Referenz“ sucht nach derartigen Linien und setzt Klammern im Festivalprogramm der Diagonale. Heimisches Filmschaffen wird mit sich selbst und mit internationalen Positionen in Dialog gebracht, Aktuelles mit historischen Specials und Rahmenprogrammen verschaltet. So wird die Leinwand zum Knotenpunkt für eine Vielzahl von roten Fäden, die sich – mal besser sichtbar, mal versteckter – durch die Diagonale ziehen. Mit geschärften Sinnen navigiert es sich, so die Intention, besser durch die Bewegtbildfluten. In Referenz …

 

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Vienna Is Different @ David Leitner

 

 

 

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