Diagonale
Festival des österreichischen Films
13.–18. März 2018, Graz

Rückblick Diagonale 2010

Rund 24.800 Besucher/innen besuchten die Diagonale 2010 vom 16. bis 21. März des Jahres. 147 Filme und Videos wurden gezeigt.
Eröffnet wurde das Festival mit der Literaturverfilmung Der Kameramörder (Regie: Robert Adrian Pejo). Zu den Höhepunkten des Festivals zählte die auch international viel beachtete Personale Peter Schreiner, die das dokumentarische Werk des österreichischen Filmemachers in konzentrierter Form vorstellte und würdigte.

Mit Romuald Karmakar war darüber hinaus eine der gegenwärtig wichtigsten Stimmen des deutschen Kinos mit seinen Filmen in Graz zu Gast. Historische Spezialprogramme richteten den Blick auf das nahezu vergessene Werk des Autorenfilmers Mansur Madavi und auf jenes des ins Exil getriebenen Kameramanns Günther Krampf.

Das Branchentreffen widmete sich dem Fördermodell „Filmstandort Österreich“.

Zwei Ausstellungen begleiteten die Diagonale 2010: „SILENT ALIEN GHOST MACHINE MUSEUM“ von Norbert Pfaffenbichler im Kunstverein Medienturm und „brRRMMMWHee – extended version“ von Billy Roisz im Kunsthaus Graz.

Die Großen Diagonale-Preise 2010 gingen an: Tizza Covi und Rainer Frimmel für La Pivellina, (bester Spielfilm des Jahres), Brigitte Weich und Karin Macher für Hana, dul, sed … (bester Dokumentarfilm) sowie Sabine Marte für B-star, untötbar! reloaded (bester Innovativer Film). Die Schauspielpreise erhielten Klaus Maria Brandauer (für sein Lebenswerk) und Franziska Weisz sowie Andreas Lust für ihre Rollen in Der Räuber.

Zur Website der Diagonale 2010.