Diagonale
Festival des österreichischen Films
13.–18. März 2018, Graz

Rückblick Diagonale 2009

Die Diagonale 2009, erstmals unter der Intendanz von Barbara Pichler, fand von 17. bis 22. März in Graz statt.
Eröffnet wurde das Festival mit Marco Antoniazzis Debut-Spielfilm Kleine Fische. Die Personale war der Filmemacherin Mara Mattuschka gewidmet, während sich das internationale Tribute dem deutschen Filmemacher Stefan Krohmer widmete.

Die historischen Spezialprogramme zeigten die Geschichte des österreichischen Animationsfilms, beschäftigten sich mit der Filmrestaurierung bzw. rückten das Werk der Wiener Drehbuchautorin Anna Gmeyner , die aufgrund des Zweiten Weltkriegs flüchten musste, in den Mittelpunkt.

2009 wurden zum dritten Mal nach langer Pause (seit 1999) wieder Schauspielpreise bei der Diagonale vergeben, zum einen der Große Diagonale Schauspielpreis an Josef Hader für seine Leistungen im österreichischen Film und zum anderen der Diagonale Spezialpreis der Jury für den bemerkenswerten Auftritt einer österreichischen Schauspielerin/eines österreichischen Schauspielers in einem Film der Diagonale 2009 an Birgit Minichmayr, für ihre Rolle in Der Knochenmann.

Der Große Diagonale-Preis Spielfilm wurde an Michael Glawogger für Das Vaterspiel vergeben, jener für Dokumentarfilm an Constantin Wulff für In die Welt und der Preis für Innovativen Film erging an Michael Palm für Laws of Physics. Die Diagonale-Schauspielpreise wurden verliehen an: Josef Hader und Birgit Minichmayr für Der Knochenmann.

Zur Website der Diagonale 2009.