Diagonale
Festival des österreichischen Films
13.–18. März 2018, Graz

Pressestimmen 2017 (Auswahl)

Die Diagonale war ein sechs Tage langer, ausgelassener Festakt für den österreichischen Film. In den Kinos: mutige Debüts, eigenbrötlerische Erzählweisen, hochpolitische Haltungen oder atemraubende Bildgewalt. Fest steht: Um die Vielfalt des heimischen Films muss man sich keine Sorgen machen.

Kleine Zeitung / Julia Schafferhofer

 

With a line-up ranging from new features to retrospectives, from documentaries to dramatic shorts, and always featuring the finest selection of non-narrative films, the event has by now earned its status as one of the few national showcases on the festival circuit that also manages to draw a genuine international interest.

cineuropa.org (BE) / Michael Pattison

 

Doch selbst, wenn österreichische Filme nicht selten in den heimischen Kinos verhungern, so ließ sich seitens des Publikums kein Desinteresse anmerken. Im Gegenteil. Die Kinos brummten, die Leute strömten zu den Hauptprogrammen ebenso wie zu den innovativen Filmreihen und dem Pop-Special.

Kurier / Alexandra Seibel

 

Man kann die Diagonale als eine Mängelanzeige verstehen für alles das, was in Deutschland bei Festivals fehlt. […] Es geht nicht um die Personen, die ein Festival machen. Es geht um die grundsätzliche Haltung, humorvoll und gelassen weniger nationale Nabelschau zu betreiben. Bei der Diagonale ist alles voller Liebe zum Kino.

Deutschlandfunk / Rüdiger Suchsland

 

Die beiden jungen Direktoren Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber gehen mit der Diagonale 2017 in ihr zweites Jahr. Und sie zeigen mit ‘1000 Takte Film’, aber auch mit ‘Zur Person: Andi Winter’, dass sie das Festival mehr denn je zu einem Labor machen wollen, das keineswegs nur der aktuellen Produktion gewidmet ist, sondern das wirklich in viele Richtungen den Begriff der Gegenwart erweitert.

FAQ Magazin / Bert Rebhandl

 

Die Diagonale weiß um ihren Stellenwert als Ort für gesellschaftspolitisch relevante Themen und spiegelt das auch in ihrer diesjährigen Filmauswahl wider. Dass ein solches Bewusstsein auch die Zuschauer in vielerlei Hinsicht fordert, liegt nahe. […] Die Diagonale ist nicht nur Werkschau und Treffpunkt für den österreichischen Film, sondern bietet auch darüber hinaus immer wieder aufs Neue ein stark akzentuiertes Programm.

Die Furche / Matthias Greuling

 

Viel schwer zu beschaffendes Material gab es zu sehen. Beispielhaft dafür war eine Sparte der diesjährigen Ausgabe, die sich ‘1.000 Takte Film’ nannte und ziemlich bemerkenswert und teilweise ordentlich breitbeinig durch alle Tage führte.

die tagezeitung (DE) / Carolin Weidner

 

Dass die Diagonale irgendwann einmal in Frage gestellt wurde, 2017 ist das fast vergessen. Zum Glück! Im zweiten Jahr bewahrte das Leitungsduo Sebastian Höglinger/Peter Schernhuber seinen Anfangsschwung von 2016. Die Updates bezüglich Äußerlichem (Design usw.) und Programmatischem (Reihe ‘In Referenz’ usw.) kommen zu Recht gut an. Das Filmvolk hat die Grazer Innenstadt belebt, und das Kino war wieder einmal Gesprächsstoff.

Kronen Zeitung / Martin Gasser

 

Ein Jubiläum kann man mit Altbewährtem feiern. Oder man nimmt es zum Anlass, einen Blick in die Kristallkugel zu werfen. Die Grazer Diagonale, deren 20. Ausgabe am Sonntag zu Ende ging, hatte von beiden Varianten etwas zu bieten. Selbstbewusst präsentierte sie sich als etablierter Ort der Begegnung mit vielfältigem Filmschaffen.

Der Standard / Dominik Kamalzadeh, Michael Pekler

 

In seinem zweiten Jahr hat das junge Intendantenduo Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber die da und dort aufgetretenen Inkonsequenzen seines Debüts hinter sich gelassen und eine fünftägige Veranstaltung organisiert, die lustvolle Entdeckungen erlaubte, in Programmen, die Schwieriges nicht scheuten, gerade dies oft zu ihrer Hauptaufgabe machten.

profil / Stefan Grissemann

 

Das Image des österreichischen Films von Sozialtristesse und spröden Zugängen wird bei der diesjährigen Diagonale in Graz angenehm ins Gegenteil verkehrt. Dann nämlich, wenn sich zeigt, wie witzig und schlagfertig österreichisches Kino sein kann, selbst, wenn es ernste Themen verhandelt.

Wiener Zeitung / Matthias Greuling

 

Diagonale ist Graz ist Frühling ist Film ist List Halle ist Kunsthaus ist Party ist Kino ist … ist einfach Diagonale. Und Diagonale ist seit letztem Jahr auch neu, und die Post-Pichler Ära ist nahtlos in das Höglinger-Schernhuber-Zeitalter übergegangen. […] Wenn Sebastian Höglinger bei der Eröffnungsrede Hansi Lang zitiert und damit das Motto der Diagonale, das er damit aber auch der gesamten Filmbranche auszurichten versucht, dann wirkt das nach: keine Angst.

mediabiz / Wolfgang Ritzberger

 

Lukas Valenta Rinners Die Liebhaberin ist formal wie erzählerisch sicherlich einer der mutigsten, aufregendsten und freiesten Spielfilme des diesjährigen Jahrgangs und es spricht Bände für den Geist des Festivals, dass am Ende gerade diese radikale Dekonstruktion von Bekanntem und Erwartbarem die Auszeichung als bester Spielfilm in Empfang nehmen konnte.

kino-zeit.de / Joachim Kurz

 

Die Reise zur Diagonale nach Graz lohnte sich in diesem Jahr allein schon wegen zwei Veranstaltungen über den Umgang mit dem Filmerbe.

Filmdienst (DE) / Ralf Schenk

 

Großartig und relaxt eröffnete das Intendantenduo Peter Schernhuber und Sebastian Höglinger das Festival und zeigte, wie man so etwas auch machen kann: Ironisch, offen vom Wunsch getragen, Teil einer Jugendbewegung zu sein und in aller hedonistischen Heiterkeit hochpolitisch.

artechock.de / Rüdiger Suchsland

 

Die Diagonale feierte heuer ihr zwanzigjähriges Bestehen. Das Programm war vielfältig, spiegelte aber auch das Schubladendenken der Branche wider. Wagemut zeigten die Siegerfilme – nun harren sie angemessener Auswertung.

Die Presse / Andrey Arnold

 

Die Diagonale als Ort der Begegnung: Es wäre zu viel verlangt, zu sagen, die Filmwelt sähe nach dem Diagonale Film Meeting anders aus, aber Reden war schon immer ein gutes Mittel zur Konfliktbeseitigung. Die Diagonale wird damit einer ihrer Kernaufgaben wieder mehr als gerecht.

Celluloid / Matthias Greuling

 

In den letzten zwanzig Jahren hat die Diagonale internationales Niveau erreicht und entwickelte sich zu einem der wichtigsten Filmevents unseres Nachbarlandes. Der neue Besucherrekord verdeutlicht, dass die beiden Festivalleiter Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber auf dem richtigen Weg sind.

KINEČKO (SK) / Edita Uhrikova

 

Erfreulich jung präsentierte sich das österreichische Kino bei der heurigen Diagonale. In den 1980er Jahren geboren wurden mehrere der Regisseure, die für die frischesten und schönsten Spielfilme sorgten.

kultur-online.at / Walter Gasperi

 

Graz statt Utah: Die Diagonale könnte fast die österreichische Variante des Sundance Film Festivals sein. Heimisches Independentkino steht von 28. März bis 2. April im Fokus, und dieses Jahr auch – Pop.

Flair

 

Das Filmfestival Diagonale feiert dieser Tage seinen 20. Geburtstag. In die Jahre gekommen ist das Kinoevent aber auch nach zwei Jahrzehnten nicht – im Gegenteil. An sechs Tagen lockt es Filmfreunde mit einem abwechslungsreichen Programm in die Murmetropole – von Publikumslieblingen bis hin zu Neuentdeckungen.

Steirische Wirtschaft

 

Das reiche Programm, heuer bereits im zweiten Jahr von dem ätherischen Diagonale-Duo Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber geleitet, reicht wieder von Historischem zu Aktuellem, von Cinephilem zu Trashigem, vom Entertainment zur Reflexion. Es ist eines mit Ecken und Kanten, das doch Rundungen hinbekommt.

GrazIN / Heimo A. Sver

 

Graz feiert sein Jubiläum: Die Diagonale wurde 20. Einmal mehr festigte das Festival den Platz der Österreicher im europäischen Kino.

Film & TV Kameramann (DE) / Christine Dériaz

 

Der Wunsch nach einer Rückkehr zur Normalität war ein gemeinsamer Nenner der diesjährigen Diagonale-Spielfilme – eine Normalität, die angesichts der politischen und medialen Krisen der Gegenwart eigentlich längst alles andere normal ist. Mit seinem Programm gelang es dem Festival, nicht nur einfach Filme zu präsentieren, sondern auch gesellschaftliche Entwicklungen nachvollziehbar zu machen.

Literární noviny (CZ) / Radovan Holub

 

Inspiriert von der Eröffnungsrede der Diagonale-Intendanten Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber, die ein Plädoyer gegen die Angst und für die Neugier hielten, begab man sich erneut erwartungsvoll ins Dunkel der Grazer Kinosäle.

artmagazine.cc / Andrea Winklbauer

 

Einen wie Andi Winter, kein Auteur, aber nicht verzichtbar für den Autor/innenfilm, mit einem kleinen Programm, das seine vielfältigen Talente vorzeigte, endlich die gebührende Achtung zu erweisen, das ist ein nicht zu gering schätzendes Verdienst der Intendanz Höglinger/Schernhuber.

dielinke.at / Kurt Hofmann

 

Die zweite von dem Intendantenduo Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber verantwortete Ausgabe präsentierte sich als besonders starke Zusammenschau, wobei es insbesondere auch eine jüngere Generation von Filmemachern war, die auf sich aufmerksam machte.

Raiffeisenzeitung / Eva Pakisch